Credo - Was bedeutet es heute, zu glauben?
Wozu sprechen wir eigentlich das Glaubensbekenntnis? Und: glauben Christinnen und Christen wirklich, was sie da sagen? Bischof Dr. Stefan Oster über einen der zentralen Texte in der katholischen Liturgie.
Wozu sprechen wir eigentlich das Glaubensbekenntnis? Und: glauben Christinnen und Christen wirklich, was sie da sagen? Bischof Dr. Stefan Oster über einen der zentralen Texte in der katholischen Liturgie.
In dieser Folge widmet sich der Fundamentaltheologe Martin Dürnberger einem Experiment: Mit Blick auf die Band Twenty One Pilots und die Sängerin Ami Warning fragt er, welche unerwarteten theologischen Bezüge sich in aktueller Popmusik finden lassen.
In der lutherischen Kirche in Schweden ist die Ordination, d.h. die Amtseinsetzung von Pfarrerinnen, schon seit Jahrzehnten möglich. Trotzdem war Erzbischöfin Antje Jackelén 2014 die erste Erzbischöfin von Uppsala und damit Oberhaupt der lutherischen Christ*innen in ganz Schweden. Für “Mit Herz und Haltung” hat Dr. Karin Wollschläger mit ihr über ihren Lebensweg gesprochen und auch den Blick hinüber auf die katholische Kirche gewagt.
Die theologischen Neu-Veröffentlichungen eines Jahres füllen viele Regalmeter. Vor kurzem erschien im Patmos-Verlag jedoch ein Buch, das es so noch nicht gegeben hat: "Zeigt euch!" versammelt "21 Porträts namenloser Frauen der Bibel" und schaut damit in die zweite Reihe hinter den besser bekannten und zumeist männlichen A-Prominenten.
Sechs Jahre, von 1951-1957, war Heinrich Wienken Bischof des Bistums Meißen. Unter den widrigen Bedingungen des DDR-Systems leitete Wienken seine Diaspora-Kirche von Bautzen aus. Zuvor hatte er lange Jahre die Verhandlungen der katholischen Kirche mit den Nationalsozialisten, Alliierten und kommunistischen Machthabern geführt.
Wie könnte die katholische Kirche mit ihren Glaubensinhalten besser zu den Menschen durchdringen, die moderne Medien nutzen? Oder ist der Absender “katholisch” dank Missbrauchsskandal, Kirchenkrise und Reformstau von vornherein chancenlos im Social-Media-Game? Über diese Fragen kommen wir mit dem Kommunikationsberater und Theologen Tobias Sauer ins Gespräch.
Die Sommerferien haben begonnen, die Freibäder sind eröffnet und für viele steht auch der lang ersehnte Sommerurlaub vor der Tür. Neben dem Trubel von Gartenpartys und Last-Minute-Urlaubsvorbereitungen bietet der Sommer Zeit und Gelegenheit, sich etwas Ruhe zu gönnen und das ein oder andere Buch zur Hand zu nehmen. Wir haben deshalb den Pastoraltheologen und Literaturkenner Prof. Dr. Erich Garhammer um seine Lesetipps für den Sommer 2023 gebeten.
Soziale Netzwerke sind aus der tagtäglichen Kommunikation kaum mehr wegzudenken. Was macht das mit unserer Kommunikationskultur? Wie haben sich Debatten auch außerhalb der Bildschirme durch gut 15 Jahre mit Social Media verändert und welche Herausforderungen liegen vor uns? Über diese und weitere Fragen haben wir mit der Philosophin Claudia Paganini gesprochen.
Kürzlich veröffentlichte das römische Dikasterium für Kommunikation unter dem Titel [„Towards Full Presence“](https://www.vatican.va/roman_curia/dpc/documents/20230528_dpc-verso-piena-presenza_en.html) – übersetzt: „Auf dem Weg dahin, ganz gegenwärtig zu sein“ - ein Dokument mit pastoralen Überlegungen zum Umgang mit Sozialen Medien. Dr. Falk Hamann aus dem Team von "Mit Herz und Haltung" gibt zu Beginn des Podcasts einen Überblick über dessen Kernaussagen.
Es folgt ein Gespräch mit der Direktorin der Pastoralabteilung des Dikasteriums, Nataša Govekar, das wir im November 2022 auf dem Katholischen Medienkongress in Bonn geführt haben. Im Fokus standen dabei besonders die Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten, den digitalen Raum für eine moderne Glaubenskommunikation zu...
Kurz nach der Einigung der EU-Innenminister*innen auf eine restriktivere Asylpolitik, nach dem Schiffsunglück vor der griechischen Küste und nachdem vor einem Monat der Flüchtlingsgipfel zwischen Bund und Ländern zu Ende ging, fand am 15. Juni in der Katholischen Akademie Berlin der 7. Katholische Flüchtlingsgipfel statt. Rund 100 Expert*innen, Haupt- und Ehrenamtliche kamen an diesem Tag zusammen, um sich den Anliegen vulnerabler Schutzsuchender zu widmen. Das heißt, dass insbesondere Menschen mit Behinderung, Betroffene von Menschenhandel und unbegleitete minderjährige Flüchtende im Mittelpunkt des Austauschs standen.