Mit Herz und Haltung

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Synodal und kollegial

Synodal und kollegial

Seit ein paar Jahren ist „Synodalität“ zu einem der wichtigsten Begriff in der katholischen Kirche geworden. Los ging es 2020 in Deutschland mit dem Synodalen Weg und seit vergangenem Jahr gibt es auch den von Papst Franziskus angestoßenen synodalen Prozess in der Weltkirche. In beiden Fällen geht es darum, eine Haltung des Zuhörens, gerade gegenüber den Laien, einzuüben. Aber wie genau fügt sich dieses synodale Element in die doch eher hierarchisch strukturierte Kirche ein? Darüber hat der Antwerpener Bischof Johan Bonny in seinem Impuls auf der Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda gesprochen. Den Vortrag könnt ihr hier im Podcast nachhören.

Gottlose Momente gibt es nicht

Wir leben in einer zunehmend säkularen und auch schnelllebigen Zeit. Die Kirchen und der tradierte Glaube verlieren immer mehr an Bedeutung. Zugleich aber ist und bleibt aber Spiritualität für viele Menschen ein wichtiges Thema. Wir haben mit der Dominikanerin Sr. Ursula Hertewich darüber gesprochen, wie sich heute eine authentische Spiritualität leben lässt und was man dabei von den christlichen Orden lernen kann.

Zwischen Erleichterung und Sorge

Soeben ist der ad-limina-Besuch der Deutschen Bischöfe in Rom zu Ende gegangen. Diesmal hatten die Bischöfe natürlich auch die Beschlüsse und Themen des Synodalen Wegs im Gepäck: mehr Geschlechtergerechtigkeit, eine zeitgemäßere Sexualmoral und Gewaltenteilung. Wie haben Franziskus und die Vertreter der römischen Kurie bei dem Treffen darauf reagiert? Ein Kommentar von Jürgen Erbacher.

Der Rechtsruck in der katholischen Kirche

In vielen Ländern der Welt beobachten wir einen rasanten Aufstieg rechter und rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien. Immer häufiger zeichnen sich dabei auch Allianzen mit christlichen Fundamentalisten oder extrem konservativen Strömungen im Katholismus ab. Darüber haben wir mit Ursula Nothelle-Wildfeuer und Magnus Striet von der Universität Freiburg gesprochen.

Im Osten: Alle gottlos und gereizt?

Für viele ist „der Osten“ die Heimat von Pegida und Wutbürgertum, der Landstrich mit vielen Protesten aus dem rechtsextremen Spektrum und die Gegend, in der rechte Parteien besonders großen Zulauf haben. Seit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine wird besonders in Ostdeutschland die Kritik an der Politik der Bundesregierung immer lauter und auch aggressiver. Wir haben mit dem Religionssoziologen Prof. Dr. Detlef Pollack über die Proteste und die wahrnehmbare Radikalisierung gesprochen.

Und doch: Hoffen

Hoffnung – unter dieses Thema hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, seine Ansprache beim St. Michael-Jahresempfang des Katholischen Büros in Berlin gestellt. Dabei zeigt er, wie man angesichts so vieler bedrückender Fakten wie herausfordernder Problemlagen in der Welt und in der katholischen Kirche von christlicher Hoffnung sprechen könne. Die Rede vom 12. Oktober gibt es jetzt zum Nachhören bei uns.

Den Sozialstaat wirksam machen

Gestiegene Energiepreise, Inflation und nun eine drohende Rezession – der Krieg in der Ukraine und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland hinterlassen auch hier in Deutschland ihre Spuren. Diese Situation stellt die Politik vor große Herausforderungen. Neben der Frage der Energiesicherheit gilt das nicht zuletzt in Hinblick auf die finanziellen Belastungen für Geringverdiener, Rentner und Arbeitslose. Wir haben darüber mit Prof. Dr. Georg Cremer, dem ehemaligen Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, gesprochen.

Sprache als Brückenbauerin

Dialogfähigkeit scheint in unserer Gesellschaft immer mehr der Polarisierung zu weichen. Dabei sind wir gerade in unserer unbeständig Zeit aufeinander und auf verschiedene Erfahrungen und Perspektiven angewiesen. Sowohl Literatur als auch Religion spielen beim Bauen von Brücken zwischen den divergierenden Standpunkten eine wichtige Rolle. Wir haben deshalb mit der Schriftstellerin Nora Bossong über genau diese Themen gesprochen.

Ein Jahr nach der Bundestagswahl

Vor genau einem Jahr fand die Bundestagswahl statt. Viel ist seither geschehen: Erstmals werden wir in Deutschland von einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP reagiert, der Krieg in der Ukraine und die daraus entstehenden Probleme bestimmen die Tagespolitik und daneben gilt es weiterhin, Corona und den Klimawandel zu bewältigen. Wir haben mit dem Journalisten Martin Machowecz darüber gesprochen, wo die deutsche Politik ein Jahr nach der Wahl steht und wie sich eigentlich der neue Kanzler und sein Team machen.

Der Dichter und die Aufarbeitung

Am 22. September 2022 feiert der Schriftsteller und DDR-Bürgerrechtler Lutz Rathenow seinen 70. Geburtstag. Pünktlich zu diesem Anlass ist im Berliner Kanon-Verlag eine Anthologie von Prosatexten erschienen, die Lutz Rathenow seit den 1970er Jahren bis heute verfasst hat. Wir haben mit ihm über das neue Buch und seine Zeit als Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden gesprochen.