Mit Herz und Haltung

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Dein Akademie-Podcast

20 Jahre Katholische Akademie in Sachsen

20 Jahre Katholische Akademie in Sachsen

„Danke, liebes Akademie-Team, für den Mut, dem Unbekannten einen Raum zu geben. Danke, dass Sie die Kirche und Welt anspornen, sich nicht in der Bequemlichkeit einzurichten“, gratuliert Bischof Heinrich der bistumseigenen Akademie zu ihrem Wirken in Sachsen seit 20 Jahren. Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen sei in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Freiraum für den eigenen Perspektivwechsel auf die Wirklichkeit geworden.

Doch wie haben sich Kirche, Gesellschaft - und Akademie - in den vergangenen 20 Jahren entwickelt? Immerhin nahmen vor der Pandemie jährlich über 10.000 Menschen an den Veranstaltungen in den fünf Foren teil. Und im vergangenen Jahr hörten über 30.000 Menschen die inzwischen über 100 Podcast-Folgen der Akademie.

In der aktuellen Folge diskutieren die drei bisherigen Akademiedirektoren Dr. Joachim Klose, Jesuitenpater Clemens Maaß und Dr. Thomas Arnold im Gespräch mit der Geschäftsführerin, Maria Minkner, über die Entwicklung der Bildungseinrichtung und ihre Herausforderungen für die Zukunft.

Basics (VI): Menschen, Tiere, Reflexionen! Theo-Party zum Serienfinale

Basics (VI):
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.

Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!

Raus aus Kabul - die Folgen

Die Meldungen aus Afghanistan sind dramatisch. Mit der Machtübernahme durch die Taliban stehen nicht nur Entwicklungsprojekte in Frage. Wie wird das Land künftig regiert? Wie steht es um die Menschenrechte? Wohin werden Afghaninnen und Afghanen, die um ihre Zukunft fürchten, flüchten? Und welche Verantwortung tragen die Westmächte für das, was geschah – und was nun folgt?
Das Desaster lässt nach den entscheidenden Fehlern der Vergangenheit fragen. Aber auch danach, wie Deutschland nun Mitverantwortung für die Zukunft Afghanistans übernehmen kann.

Das Unsagbare: Die politische Perspektive

Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?

Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig? Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?

Sollten bestimmte Sachverhalte oder (abweichende) Meinungen besser ungesagt bleiben? Inwieweit ist das Gebot der Politischen Korrektheit ein Instrument zur „Kanalisierung“ der Meinungsfreiheit?

Special: Raus aus Kabul

20 Jahre im Einsatz für Frieden und Demokratie wurde am 15. August für die ganze Welt sichtbar mit der Eroberung Kabuls über den Haufen geworfen: Die internationale Gemeinschaft ist erschüttert, wie schnell es den Taliban gelungen ist, Afghanistan wieder unter ihre Herrschaft zu bringen.

Dr. Hartwig von Schubert nimmt Faktoren des Scheiterns in den Blick und weiß: Diese Blase musste zerplatzen, das musste in einem Kollaps enden. Sein Blick auf die Wurzeln des 20 Jahre währenden Konflikts.

Das Unsagbare: Die psychosoziale Perspektive

Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?

Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig? Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?

Was bedeutet es, wenn Sachverhalte nicht ausgesprochen werden dürfen? Wie kommt das Individuum damit zurecht, wenn bestimmte Worte oder Sachverhalte nicht ausgesprochen werden können oder dürfen?

Das Unsagbare: Die theologische Perspektive

Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?

Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig? Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?

Kann man das Göttliche beschreiben? Ist es erlaubt, den „Schleier“ zu lüften? Darf man Gott beim Namen nennen? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Religionen?

Basics (V): Die Wahrheit liegt auf dem Platz! Oder: Über Kirche

Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.

Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!

Nicht wählbar?

Sechs Parteien, eine Wahl – am 26. September kämpfen zahlreiche Parteien um ihren Einzug in den Bundestag, sechs davon sind schon jetzt als Fraktionen dort vertreten. Sie wollen mit Kandidat*innen und Wahlprogrammen überzeugen. Im Auftrag der Katholischen Erwachsenenbildung hat die Katholisch-Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach die Positionen der Parteien auf den Felder Wirtschafts- und Sozialpolitik, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie in der Entwicklungs-, Migrations-, Umwelt-, Bildungs- und Familienpolitik aus Perspektive der katholischen Sozialverkündigung untersucht.

Die Ergebnisse fasst jetzt Prof. Dr. Schallenberg exklusiv vor Erscheinen der Studie im Interview mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger zusammen.

P. Bernd Knüfer SJ (†): "Aber ich frage!"

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 24. Juli 2020, verstarb in München der Jesuitenpater Bernd Knüfer. Seit den frühen Neunzigern wirkte der gebürtige Oberpfälzer in Leipzig – erst als Studentenpfarrer, bald als einer, der sich ganz aktiv den 85 Prozent Religionslosen der Stadt zuwenden wollte – als Mitgründer der "Orientierung", der Kontaktstelle der katholischen Kirche in der Leipziger Innenstadt. Predigten in der Nikolaikirche machten ihn ebenso bekannt wie die Tatsache, dass er im "Raum der Stille" der "Kontaktstelle Orientierung" regelmäßig auch Yoga und Zen-Meditation unterrichtete.

Im Jahr 2019, der Umzug des inzwischen über 80-jährigen von Leipzig nach München war beschlossene Sache, gelang es der in Leipzig lebenden Schriftstellerin und Autorin Diana Feuerbach, Knüfer zur Produktion eines Hörbuches über sein Leben zu überreden. Nach anfänglichem Zögern ließ sich der Jesuit auf das Projekt ein, Anfang 2021 ist das Werk nun erschienen. Hier im Podcast spricht Daniel Heinze heute mit Diana Feuerbach darüber, wie sie selbst Pater Knüfer kennengelernt hat und welche Rolle er in ihrem Leben spielte. Außerdem gibt es spannende Einblicke in den Entstehungsprozess des Hörbuches, oder, wie Knüfer es lieber bezeichnete, Hör-Bildes.