Wer war eigentlich Mose?

Shownotes

Rund um die RKW 2026, die Religiöse Kinderwoche, die das Bistum Dresden-Meißen in diesem Jahr erarbeitet hat, wagen wir heute ein Experiment und einen Live-Podcast. Vor wenigen Tagen kamen im digitalen Konferenzraum dazu rund 40 interessierte und engagierte Menschen zusammen, von denen viele in den Sommer- oder Herbstferien bei sich vor Ort die Religiöse Kinderwoche organisieren und durchführen.   Die RKW ist ein Angebot, das in allen ostdeutschen Diözesen eine lange Tradition hat und auch in westdeutschen Diözesen zunehmend Verbreitung findet. In einer Woche werden Katechese und Freizeit verbunden, so dass Glaube gemeinsam erlebbar wird. Im Mittelpunkt der diesjährigen RKW 2026 steht die biblische Figur des Mose, der Titel lautet „Mensch Mose, beweg dich!“. In fünf Tagen erfahren die Teilnehmenden der RKW, dass Moses‘ Erlebnisse und Entscheidungen ihnen auch für ihr eigenes Leben Orientierung geben können.   In dieser Live-Podcast-Folge steht deshalb die biblische Figur Moses ganz im Mittelpunkt. Was zeichnet diese biblische Gestalt aus? Wie sind die Schriften, die über sie berichten, entstanden? Wie sah die Welt, in der er mit seinen Geschwistern Mirjam und Aaron lebte, aus und was gilt es zu beachten, wenn wir heute einen Blick hinein in den Bibeltext werfen? Was können uns die Texte für unser eigenes Leben und den persönlichen Glauben mit auf den Weg geben?

PD Dr. Christian Schramm ist Theologe und Bibelwissenschaftler. Neben seiner Lehr- und Vortragstätigkeit ist er als Dozent für theologische Fortbildung (Biblische Theologie) und Diözesanleiter des Katholischen Bibelwerks im Bistum Hildesheim tätig.

Hinweise:

  • Alle Informationen und Materialien rund um die RKW 2026 findet ihr hier verlinkt
  • Hier findet ihr die Podcastfolge mit Katharina Karl aus dem Jahr 2022: „Die Religiösen Kinderwochen – Zukunfts- oder Auslaufmodell?“
  • Die Religiöse Kinderwoche wird durch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. finanziell gefördert und inhaltlich unterstützt. Informationen zu den Fördermöglichkeiten für die Durchführung in Pfarreien und Kirchengemeinden vor Ort finden sich hier.

Interview: Daniel Heinze Redaktion: Birgit Stica, Elisabeth Scholz, Benno Kirtzel, Jonatan Burger, Emily Siegel Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin davon überzeugt, dass dieser Mose auch heute Menschen inspiriert und hoffentlich auch im Rahmen der RKW dann ganz viele junge Menschen die ja für ihr Leben genau solche Wege auf vor sich haben.

00:00:11: Mit Höhen und Tiefen mit Umwegen und Sackgassen Und hoffentlich die Erfahrung machen das da ein Gott ist, der die Befreiung wirkt, Befreiungen will Freiheit will und mitgeht und vielleicht auch immer schon da ist wo auch immer ich hinkomme

00:00:32: Debatten, Positionen und Hintergründe zu den Fragen unserer Zeit.

00:00:39: Mensch, Mose bewegt dich!

00:00:42: Bibelische Hintergründer zur Hauptfigur der religiösen Kinderwoche-Zweitausendsechsundzwanzig.

00:00:51: Herzlich willkommen bei mit Herz und Haltung dem Podcast der katholischen Akademie des Bistumsträsten Meißen.

00:00:57: Ich bin Daniel Heinze.

00:00:58: Hallo Rund um die RKW-Zweißen, die religiöse Kinderwoche, die das Bistum Dresden meisten in diesem Jahr erarbeitet hat, wagen wir heute mal wieder ein Experiment.

00:01:08: Und zwar einen Live-Podcast!

00:01:11: Hier bei mir im digitalen Konferenzraum sind so gut vierzig Interessierte und Engagierte zusammengekommen von denen viele in den Sommer- und Herbstferien bei sich vor Ort die religieuse Kinderwochen organisieren oder durchführen.

00:01:24: Falls ihr die AKW nicht kennt und euch diese drei Buchstaben nix sagen, die religiösen Kinderwochen.

00:01:29: Das ist ein Angebot für Kinder das in allen ostdeutschen Bistümmern eine lange Tradition hat und inzwischen auch in westdeutschendürzößen zunehmend Verbreitung findet's!

00:01:37: In einer Woche oftmals in den Sommer- oder Herbstferien werden Katichäse und Freizeit verbunden so dass Glaube gemeinsam erlebbar wird.

00:01:44: Im Mittelpunkt der diesjährigen AKW steht Die biblische Figur des Mose.

00:01:48: Der Titel lautet Mensch mose bewegt dich.

00:01:51: Manchmal waren es äußere Gründe, manchmal innere Anstöße die Moses in Bewegung setzten.

00:01:56: Wie ist das biblische Buch Exodus und die folgenden Schriften berichten?

00:01:59: In fünf Tagen erfahren die Teilnehmenden der AKW dass Moses Erlebnisse und Entscheidungen ihnen auch für ihr eigenes Leben Orientierung geben können.

00:02:08: Der Schwerpunkt der RKW-Zweißen-Sechsundzwanzig liegt dabei auf vielfältigen Bewegungsangeboten, die das ganzheitliche Lernen fördern.

00:02:15: Der ganze Körper wird als Ausdrucksform von zum Beispiel Gefühlen oder Gebeten genutzt.

00:02:20: Dazu gibt es eine breite Palette an Materialien für die Durchführung vor Ort, der Arbeitsgemeinschaft welche die RK W Jahr für Jahr mit ganz viel Herzblut und Liebe zum Detail vorbereitet.

00:02:29: Und die findet ihr natürlich verlinkt in den Show Notes zur heutigen Folge!

00:02:32: Hier im Podcast soll die biblische Figur Mose selbst im Mittelpunkt stehen.

00:02:37: Es soll heute darum gehen, was diese bibische Gestalt auszeichnet?

00:02:40: Wie die Schriften über sie berichten entstanden sind wie die Welt in der er mit seinen Geschwistern Miriam und Arun lebte aussah und was es zu beachten gilt wenn wir einen Blick hinein in den Bibeltext werfen.

00:02:51: Und was uns dieser für unser eigenes Leben und den persönlichen Glauben mit auf den Weg geben kann.

00:02:56: Dafür haben wir hier im Live-Podcast einen ausgewiesenen Experten am Start unseren heutigen Gast, Dr.

00:03:01: Christian Schramm.

00:03:02: Christian ist Theologe und Bibelwissenschaftler.

00:03:05: Neben seiner Lehr- und Vortragstätigkeit ist er als Dozent für theologische Fortbildung tätig.

00:03:09: Zudem ist der Diözusanleiter des katholischen Bibelwerks im Bistum Hildesheim.

00:03:14: So,

00:03:15: legen wir los!

00:03:15: Herzlich willkommen hier bei uns im Live-Podcast zur RKW-Zweitausendsechsundzwanzig.

00:03:19: Herzlich Willkommen Herr Doktor Schrammm.

00:03:21: Ja danke ich habe mich gefreut über die Einladung und freue mich heute hier dabei sein zu

00:03:24: dürfen.

00:03:32: Fangen wir doch ganz persönlich an... Was ist Ihnen am wichtigsten, wenn Sie an die Gestalt die Figur Mose denken?

00:03:39: Ich habe natürlich so vorbereitend für heute Abend den Mose noch mal intensiv verfolgt auf seinem Weg in der Bibel.

00:03:46: Und ich hab gemerkt, ich bleibe immer wieder bei dem Namen hängen – Mose!

00:03:50: Der aus dem Wasser gezogene, so erklärts das Buch Exodus im zweiten Kapitel und So wie so ein Vorzeichen steht über dieser Figur von Anfang an, dass da ganz viel Gefährdung drin steckt.

00:04:02: Das läuft nicht glatt das ist immer wieder spitz auf Knopf oder auf der Kippe.

00:04:07: und ich würde mal sagen Mose is kein Happy End Typ!

00:04:10: Von allem Anfang an und trotzdem geht's gut Und trotzdem triumphiert das Leben über den Tod.

00:04:17: Manchmal schafft's der Mose selbst, aber meistens sind es andere Gestalten.

00:04:21: Andere Figuren Aron und Miriam haben sie gerade schon in der Anmoderation erwähnt die dazu beitragen dass es gut geht.

00:04:26: Und da habe ich gemerkt weil also meine Wahrnehmung ist oft der Mosse so dieser Alleinkämpfer diese Einzelkämpfer dieser große allein darschende Anführer und das ist er biblisch nicht!

00:04:37: Das fand ich jetzt in der Vorbereitung nochmal echt spannend und auch inspirierend für uns heute Von Anfang, es muss nicht gut ausgehen.

00:04:45: Das sieht am Anfang gar nicht so aus als würde es gut aus gehen und trotzdem setzt sich der Siegen durch.

00:04:50: das finde ich was auch Tröstliches.

00:04:52: Und wenn ich so mein eigenes Leben anschaue da steht ja auch oft dass Happy End eher in weiter Ferne dann kann Ich mich damit dem Mosegut identifizieren

00:05:00: und vielleicht ist das ja einer der vielen guten Gründe warum sich das Team der AKW für Moser als Gestalt und als Star sozusagen der diesjährigen religiösen Kinderwoche entschieden hat.

00:05:09: Es gibt ein paar Stolperfallen, wenn es um Mose geht und um die Beschäftigung mit ihm.

00:05:13: Und es ist glaube ich wichtig dass wir uns dieser Stolparfallen zumindest bewusst sind und sie am Anfang mal ansprechen.

00:05:18: Wenn wir als Christinnen und Christen von Mose sprechen dann sollten wir das tun im Respekt vor Menschen jüdischen Glaubens.

00:05:24: Der erste Bund der alte Bund wird ja nicht abgelöst oder ersetzt durch den neuen Bund sondern steht und existiert weiter.

00:05:31: und wenn wir also quasi als Christen auf eine Gestalt des ersten Bundes des alten Bundes schauen Dann sollten wir dies mit einem gewissen Respekt tun

00:05:39: Auf jeden Fall.

00:05:39: Also das war eine auch unsägliche Zeit in der christlichen Theologie, wo es um Ablösung oder Überbietungs... also es gibt ja verschiedene Paradigmen die man heute so theologisch nicht mehr denken würde, die manchmal aber so latenssubtil irgendwie doch noch am Werk sind eben.

00:05:55: Ablösungen, Überbieten, der einen Bund gekündigt, der neue geschlossen und da sind wir also theologischer auf jeden Fall deutlich weiter.

00:06:03: Manchmal muss es, finde ich so im Alltag und in der Alltagsrezeption ankommen.

00:06:07: Und von daher ist immer mit einem guten Respekt – wenn wir christlicherseits Schriften des ersten oder alten Testaments lesen – mit einem gutem Respekt angebracht, damit umzugehen.

00:06:19: Ich habe noch mal so ins Matthäus-Evangelium beispielsweise geguckt.

00:06:22: Also der Mose wird ja auch Neutesterung nicht rezipiert und aufgegriffen.

00:06:29: Gut, und wegweisend vielleicht auch für uns heute.

00:06:33: Da ist einmal nämlich in Matthäus XII wird von der Verklärung Jesu erzählt.

00:06:37: Weiß nicht, kriegen viele vielleicht so ein Bild Jesus auf dem Berg meistens mit der Tabur da im Galilea genannt.

00:06:44: Und dann ist er im Gespräch mit zwei Gestalten die auftauchen Nämlich Mose und Elia und Mose steht ganz klar für die Torah Also für das, ja wenn man es mit Gesetz übersetzt ist immer so ein bisschen hakelig.

00:06:57: Wenn man's mit Lebensweisung Gottes für ein gelingendes Leben übersetzt finde ichs viel besser, ne?

00:07:02: Das klingt ... Gesetz klingt eher so nach Paragrafen und was man einhalten muss.

00:07:06: Lebensweisungen und gelingendes Leben erfülltes Leben also da sind wir auch bei den zehn Geboten finde ich gut dabei.

00:07:13: Und eben Gesetz und Elia für die Propheten und diese sind in diesem Gespräch mit Jesus.

00:07:18: Also Jesus is er gar nicht zu verstehen ohne die Basis.

00:07:21: Und zu dieser Basis gehört auch der Mose.

00:07:24: und dann kann man so, der Matthäus am Anfang hat so ein paar Hinweise dass man natürlich Jesus vielleicht auch als neuen Mose verstehen kann aber eben nicht ablösen sondern als der der in den Fußstapfen des Mose unterwegs ist.

00:07:38: Dann kann ich noch als Neutester-Mentler springen gerne noch einmal in Matthäus V in Die Bergtrede wo dieses Wort überliefert ist Ich bin nicht gekommen um aufzulösen Sondern um zu erfüllen und auch nicht in Erfüllen, nicht im Sinne von eben überbieten oder zu einem Abschluss bringen was vorher gefehlt hat.

00:07:55: Sondern ich würde sagen in den Fußspuren, in großen Fußspulen auch das Mose wandelt.

00:08:00: Und wenn wir uns dessen eingedenkt sind dann glaube ich können wir gut damit umgehen und da kann es auch eine wirklich bereichernde Gestalt in der religiösen Kinderwoche sein und die ist so vielfältig.

00:08:09: also dass mit Mose und auch Mensch-Mose bewegt dich finde ich ein sehr treffenden Titel für die Figur.

00:08:15: Es bietet sich einfach an der Stelle an, mal ganz kurz die Werbetrommel zu rühren für das tachelles Jahr was gerade in Sachsen läuft.

00:08:20: Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsens ist natürlich mit ganz vielen Veranstaltungen in denen auch die Kirchen mit involviert sind auch eine tolle Gelegenheit, um einfach zu zeigen, dass es nicht um eine Ablösen von Alten geht sondern um ein Fortführen und einfach auch eine Wertschätzung von jüdischer Kultur und von jüdischen Glauben.

00:08:36: Und da gut miteinander im Gespräch zu sein und eben aus diesem auch gemeinsamen Traditionsschatz zu schöpfen und so schauen.

00:08:45: also wie entwickeln wir eigentlich auch miteinander?

00:08:47: Das betrifft ja nicht nur die innerkristliche Ökuminee.

00:08:49: Also wie entwickeln wir miteinander?

00:08:50: gute Antworten und aus dem Glaubengesch….

00:08:53: also getragene Antworten für die Herausforderungen der heutigen Zeit.

00:08:56: Und da können wir im christlich-hydischen Dialog, also es sind wesentliche Schritte gegangen worden.

00:09:02: Es ist immer wieder wichtig daran anzuknüpfen und gerade heute ist es wichtiger denn je darauf hinzuweisen und daran gemeinsam zu arbeiten.

00:09:10: Eine zweite Stolperfalle ist das Thema... Blick auf das, was wir da lesen.

00:09:15: Auf den Text.

00:09:16: Es gibt ja manche Strömungen auch innerhalb der Kirchen die nicht zwingend unterscheiden zwischen der archäologisch und historisch wissenschaftlich überprüfbaren Geschichte und der erzählten Geschichte.

00:09:25: Gibt es halt diesen Unterschied zwischen History und Story?

00:09:29: Und warum ist das wichtig, dass wir uns das auch vergegenwärtigen, dass ich sage mal ganz flapsig, die Bibel kein Geschichtslehrbuch ist.

00:09:37: Es ist also, wenn wir uns mit Neutestern in den Traditionen beschäftigen.

00:09:41: Ist es ja auch schon ein großer zeitlicher und kultureller Abstand?

00:09:44: Wenn wir ins alttesterminliche Tradition hineinschnuppern und eben gerade diese Mose und so die Anfänge des Volkes Israels uns anschauen, dann sind wir ja doch mal Tausende von Jahren früher, wenn man sich überhaupt vergegenwärtigt wo soll das gespielt haben, wo spielt das?

00:09:58: Und ich finde, es ist in Zweierlei Richtung eine Gefahr drin.

00:10:02: Das Eine ist, wenn nicht die Bibel so unreflektiert einfach wörtlich Dann gleite ich sofort.

00:10:09: im fundamentalistische Lektüren ab.

00:10:11: Das zweite badikanische Konzil hat es für uns auch katholischerseits für die Katholische Kirche ausgeschlossen, das so zu lesen weil man dann wird es immer schräg und es ist kein wörtliches Diktat Gottes was wir in der Bibel lesen sondern Gottes Wort im Menschenwort.

00:10:28: Es heißt ein so einfach Ude reflektiert alles historisch zu lesern.

00:10:33: Das funktioniert schon gar nicht!

00:10:34: Das war ja immer von Anfang an die Kritik auch an der Bibeli zu sagen ah da sind Widersprüche drin das haut doch alles hin und vorne nicht hin.

00:10:41: Und das zweite ist, wenn ich es nur auf die historisch verifizierbaren Einzeldetails reduzieren würde dann würde auch nicht wirklich so viel übrig bleiben gerade wenn wir bei den alten Traditionen unterwegs sind.

00:10:53: deswegen dass was sie sagten also man hat eine History, also man habe Geschichte natürlich Es ist auch ein Geschichtsbuch Auch einen Fenster vielleicht in die Vergangenheit.

00:11:02: Das finde ich mir ein ganz schönes Bild.

00:11:03: So ein Fenster Wir können da hineinspähen Da können Dinge rekonstruieren, die dann auch Archäologisch zum Teil ja verifizieren oder auch falsifizierend lassen.

00:11:14: wie war das Leben?

00:11:15: Wie sind die Menschen damit auseinander umgegangen?

00:11:17: und auf der anderen Seite aber die Story.

00:11:19: Die Geschichte!

00:11:20: Und ich merke in meinem Bibelischen Arbeiten hier in Bisto Mildesheim auch – und es wird bei Ihnen ähnlich sein – ist diese Geschichte, die Geschichten von Geschichte auch erzählen, aber die ja so viel mehr erzählen als nur... Dürre Historicität, die sind stark.

00:11:39: Und dann sind wir bei Gründungs-, auch Legenden, man könnte auch von dem Gründungsmytos bei der Mose-Geschichte vielleicht sprechen für das Volk Israel und es ist eine prägende Erzählung!

00:11:49: Dann ist für den Alltag, ich glaube selbstverständlich, eine gute Geschichte, die muss nicht in jedem Detail wahr sein... weil historisch eine gute Geschichte muss wahr sein, was mit dem Leben zu tun hat und mich anspornd oder was von Gott erzählt so wie die biblischen Geschichten.

00:12:06: Und dann kann es ne prägende Geschichte werden wenn ich finde diese beiden Punkte ist nicht.

00:12:11: also wir vergeben uns viel wenn wir nur so Historicität suchen würden und wenn wir aber die Schriften einfach unreflektiert als irgendwie historisch lesen driftet sofort ab.

00:12:25: Also das finde ich, also das kann man, also hermehneutisch darf man das nicht und man vergibt sich auch auf der Schiene ganz viel.

00:12:32: Da würde ich mal sagen dieser Mittelweg ist wichtig.

00:12:35: Was den Mose so war und so wahrhaftig vielleicht uns aktuell für uns macht?

00:12:41: Die Wahrnehmung, dass er so was wie ein Urtyp, so einen Archetyp unserer Lebenserfahrungen ist.

00:12:45: Also dessen, was Menschen einfach leben und durchleben und das bis heute.

00:12:49: Wie Mose spürt auch der heutige Mensch innere Zerrissenheit?

00:12:52: Viel Schichtigkeit der Welt!

00:12:53: Und die Suche nach Sinn sich selbst und nach seiner eigenen Identität ich könnte jetzt noch ewig weitermachen.

00:12:58: Der ist eine Gestalt wo ganz viel Vollzüge unseres Lebens irgendwie auch vorkommen und auf die man sich beziehen kann

00:13:04: oder?!

00:13:05: Genau und deswegen, also deswegen hat er glaube ich durch alle Jahrhunderte hindurch Menschen irgendwie fasziniert begeistert angesprochen auch irritiert und herausgefordert.

00:13:15: Und deswegen sind wir voll dem Werbeblock auf für die RKW dieses Jahres.

00:13:20: Nein das ist einfach ein sehr geniales Thema weil die Figur und das meinte ich so mit meinem Einstieg was es mir persönlich wichtig der ist halt nicht glatt.

00:13:28: Das würde ja auch zum eigenen Leben nicht passen.

00:13:30: Das geht nicht geradlinig, sondern eher in vielen Kurven und Bändungen viele Sackgassen lese ich da.

00:13:36: In den Geschichten Mose läuft gegen die Wand und kommt nicht weiter findet aber immer wieder ein Ausweg gibt nicht auf also schon manchmal ziemlich am Ende wenn man sich die Erzählungen anschaut und aber gibt nicht aus sondern macht weiter.

00:13:48: und dann ist das was glaube ich moderne Menschen genauso wie Menschen aller Jahrhunderte Jahrtausende umtreibt.

00:13:54: er fragt er zweifelt Er hat Sehnsüchte und Hoffnungen.

00:13:59: Er hadert aber auch zaudert, hadert mit Gott, sucht und ringt und lässt sich nicht ganz von seinem Weg abbringen auf wenn es manchmal wieder danach ausschaut.

00:14:11: Und am Ende kommt er nicht im gelobten Land an.

00:14:14: Das ist ja immer wird manchmal gesagt oh Mensch das ist so.

00:14:17: eigentlich müsst ihr doch das Gelobte Land das ist doch das E-Tüpfelchen auf der Biografie und ich würde sagen wenn ich das ernst nehme mit dem sein Name Und dieses immer auf der Kippel.

00:14:27: immer schwitz aufknopf.

00:14:28: Dann ist es genau der richtige Abschluss dieses, dass das nicht ins gelobte Landschaft aber an die Schwelle hinkommt.

00:14:35: Also da ist irgendwie so ein Grenzgänger an der Schwelle mit Scheitern vertraut also von daher ganz viel was Menschen aller Zeiten und eben gerade auch moderne Menschen umtreibt und herausfordert und von daher viel Identifikationspotenzial und ja ganz viel Inspiration auch führen sollte jetzt nicht in dem Sinne, dass man sagt auch der Musa zugemacht also mache ich's auch so sondern diese Grundfragen des Menschsteins und eben nicht nur des Menschseins, sondern dieser Beziehung Mensch-und Gott.

00:15:03: Was war denn das Charakteristische für Sie in dieser Bezierung?

00:15:06: Also was zeichnet diese Beziehungsmose Gott aus?

00:15:11: Dass sie nicht... wie würde ich sagen?

00:15:15: Es gibt keine Risikofersicherung!

00:15:17: Ich glaube, dass ist das, was mich auch so dran fasziniert.

00:15:20: Der wird gerufen Die große Szene am Dornbusch, der brennt nicht verbrennt.

00:15:25: Eine der Szenen die wahrscheinlich am häufigsten auch in der Kunstgeschichte mit rezipiert worden ist, die wir alle vermutlich mit Mose zusammenbringen.

00:15:32: und gleichzeitig ist das auch wieder so Nähe- und Distanz ein.

00:15:36: Dornbusch ist jetzt nichts was so einlädt um Abend zu werden.

00:15:39: Das Feuer hat immer etwas wie spältiges Feuer kann wärmen Und man kann Nahrung zubereiten Feuer kann verbrennen.

00:15:46: und dass es von Anfang an finde ich drin die Offenbarung des Gottesnamens, ich bin der Ich Bin.

00:15:53: Ja ja was ist denn nun also?

00:15:55: aber wie bist du Gott?

00:15:57: Das würden wir vielleicht alle immer gerne wissen der Mose auch und es erhascht immer so einen kleinen Schimmer davon und dann bleibt's aber auch wieder ungreifbar.

00:16:07: und er vertraut das würde ich schon sagen dass sich das durch die Erzählungen zieht, vertraute diesem Gott Ohne, dass er wirklich sicher wissen kann und es auch nicht weiß.

00:16:16: Und das ist das Haar dann und das Zaudern und das Ringen ohne, dass der Sicherweis ja das wird gut ausgehen.

00:16:22: und das finde ich trifft also wenn man sagt postmoderne Gotteserfahrung.

00:16:26: Das sind auch dunkle Seiten, Gott will eben gleich am Anfang wieder töten eine Stelle die in der Exegese rauf und runter hin und her gewälzt wird weil sie so gar nicht rein passt.

00:16:36: aber das ist was das biblische Gottesbild immer wieder auszeichnet und ich glaube auch dass das die Erfahrungen von uns Menschen heute sind und das es im Diesen Mose irgendwie so verbichtet.

00:16:46: Man sagt ja manchmal, das kann gar nicht eine historische Gestalt sein.

00:16:49: Das müssen viele sein!

00:16:50: Es wird so verdichtet in diese Figur hinein und damit hat man die Geschichte Gottes mit der Menschheit an sich so in einer Biografie mal auf den Punkt gebracht.

00:16:59: Das macht es anstrengend finde ich auch das zu lesen weil er sich denkt oh Mensch, ich habe viel Mitleid mit diesem Hose was wir alles durchmachen muss und gleichzeitig hält sie sich durch und am Ende ohne dass es ein plattes Happy End ist.

00:17:13: Aber am Ende gibt es doch diesen Schlusssegen, auf dem wir glaube ich alle irgendwie mich nach Szene oder darauf hoffe.

00:17:22: Aber dieses anstrengende Leben ist schon eine ganz schöne Zumutung?

00:17:26: Ich finde manchmal kann man auch sagen Gott mutet diesem Mose eine Menge zu!

00:17:31: Aber uns würde ich sagen vielleicht auch.

00:17:34: Das ist ja das, was glaube ich in der AKB passieren wird bei Kindern schon zu sagen also welche Erfahrungen macht ihr im Leben?

00:17:40: Wo kommt Gott vor?

00:17:42: und das sind ja nicht eitel Sonnenscheinmomente Und ich habe es manchmal hier von fundamentalistischen Lektüren hatten.

00:17:49: Also wenn ich Menschen treffe die irgendwie so begeistert sagen ah ich möchte Gott begegnen Ich möchte eine Gotteserfahrung machen da bin immer das skeptisch weil wenn ich mir die biblischen Erzählungen anschaue ganz vorne dran, dann ist das selten.

00:18:05: was erstrebenswert ist, Gott zu treffen.

00:18:08: Sondern das ist etwas wo ich meistens verletzt rausgehe auch der Mose, der bekommt ganz schön viele Schrammen und Narben ab.

00:18:15: Und dass es aber glaube ich sehr war so wenn ich auf mein eigenes Glaubenslebens schaue so funktioniert das anders funktioniert's letzten Endes nicht.

00:18:23: und ich glaub das macht für mich Mose so sympathisch weil er das durchhält manchmal und das kann ihr dann in Erzählungen gut nachvollziehen setzt sich ja auch hin möchte den Kopf in den Sand stecken oder das murrende Volk, also das sind ja so Erfahrungen.

00:18:37: die kann man im Alltag ob jetzt beruflich vor der Privat wahrscheinlich auch ganz gut nachvollziehen.

00:18:43: Man rackert sich ab und macht alles glaubt an einem höheren Ziel mitzuarbeiten und bekommt nur Undank oder Spott ab.

00:18:51: Auch das hat es in der Mose wieder ist es nicht nur Gott der den Mose ganz schön fordert sondern dieses Volk an dessen Spitze er irgendwie sich gestellt sieht ist ja auch alles andere als Pflegeleicht.

00:19:03: Immer wieder fast aufgeben wollen, finde ich sehr nachvollziehbar.

00:19:07: Und aber trotzdem die Kraft zum Weitermachen.

00:19:10: Manchmal aus ihm selbst daraus oft, weil hier Impulse von außen sei es von Mitstreiterinnen und Mitstreitern oder doch von Gott kommen.

00:19:19: Das lässt mich so ein wenig hoffnungsvoll auf die Figur blicken auch wenn dies durchaus würde ich sagen Es ist anstrengend den Weg des Mose mitzugeben.

00:19:28: Ich hatte ja schon angedeutet das Thema Identität besprechen kann, weil er ja auch so eine Zerrissenheit hatte.

00:19:35: Wer ist eigentlich und welchen Hut hat der eigentlich auf als Israelit?

00:19:39: Als Ägypter usw.

00:19:40: Genau unterschiedlichste also das.

00:19:43: Da haben wir also auch verschiedene biblische Gestalten.

00:19:45: Moos ist vielleicht wirklich der Charakteristischste an dieser Stelle, weil geboren eben als Israelid so die Erzählung aufgewachsen am Hof des Faro, was man weitestgehend ja kennt aus der Moosebiter damit irgendwie aufseitende Ägypter, also der Herrschenden machte Elite, auch der Unterdrücker stehend dann wiederum geflohen nach Medien, weil er den Ägypti erschlagen hat.

00:20:06: wenn man jetzt ein paar Stationen aus diesen Anfangskapiteln des Buches Exodus rekapitulieren auf der Flucht, dort findet er irgendwie zu.

00:20:15: Flucht ist da erstmal in Ruhe vielleicht auch in Sicherheit und dann wieder herausgerufen von Gott.

00:20:22: Der lässt ihn irgendwie nicht im Ruhe und ich merke dieses Sehen an dem Dornbusch.

00:20:26: oft Hat man vielleicht nur dieses Ja, der ist da und zieht seine Schuhe aus.

00:20:30: Und dann offenbart Gott seinen Namen?

00:20:32: Aber das ist ein langes Stück Bibel im Buch Exodus am Anfang.

00:20:36: Der Moos ist auch gar nicht gleich dabei und sagt Jawoll!

00:20:39: Ich gehe und führe das Volk in die Freiheit.

00:20:42: Gott hat mich berufen.

00:20:43: Deswegen meine ich, wenn ich Menschen heute treffe, die so sehr euphorisch von diesem sich...ich bin gesandt.

00:20:49: Dann werde ich immer skeptisch als Bibeliker weil in der Bibel sind es die Leute, die von Gott den wahren Ruf erhalten.

00:20:55: Das zeichnet den Warenprophet aus.

00:20:57: und wo es so der Prototyp des Propheten schlechthin ist eigentlich immer, dass der Prophet nicht will.

00:21:05: und sich nicht traut, weil das alles andere als leicht ist.

00:21:09: Und dass es nichts mit Sonnenschein und das ist nichts, wonach man sich reist.

00:21:12: Also diese Führungsrolle kann man sagen Oh Moos ist der Anführer schlechthin aber er wills nicht!

00:21:17: Er ringt mit Gott und er bringt einen Einwand nach dem anderen.

00:21:21: auch das finde ich sehr schön nachvollziehbar und Gott geht immer darauf ein.

00:21:24: Irgendwann ist dann diesem Gott in der Erzählung auch so ne Schluss jetzt du gehst und ich stelle die Aron an die Seite und der spricht für dich Jetzt los, aber es ist ein langes Ringen und auch ein schwerer Weg für den Mose.

00:21:39: Auch von Anfang an!

00:21:41: Stimmt dieses... Dieses Zumuten und dieses Nicht-Wollen von Gottesaufgabe, dieses Nicht übernehmen wollen.

00:21:46: Das projizieren wir eher in solche Leute wie Jona rein oder so was.

00:21:49: Manchmal vielleicht nicht so in sich an Moos aber der hat ja genauso gehardert und zum Teil mit noch viel blumigeren Worten.

00:21:54: Alle Profeten.

00:21:55: genau bei Jona ist es wunderschön hier mit dem großen Fisch, dem Wahlanführungszeichen dann so schön in den Narrationen gestellt.

00:22:03: Bei Moose ist das viel in Rede und Gegenrede ein bisschen rhetorischer verpackt.

00:22:08: Der Grundgedanke ist der gleiche genau der Ruf Gottes trifft und auch das haben wir vielleicht als Erfahrung im eigenen Leben ab und an.

00:22:18: Und der Moos ist da auch wieder so ein Prototyp für dieser, dieser Ruf Gottes trifft mitten in den Alltag hinein völlig unerwartet und was ich immer genial finde es gibt eine kleine Notiz bei ihn Exodus drei bevor er zum Dornbush kommt heißt dass Ertriebs sein Vieh über die Steppe hinaus oder sein also die Herde die er dabei hat Ertrieb sie über die Städte hinaus steppe hinaus Also so einen Schritt weiter gehen.

00:22:41: Ob da schon die Neugier des Mose, die auch oft mit ihm assoziiert wird.

00:22:45: Ob sie da schon drinsteckt?

00:22:46: Das weiß ich nicht!

00:22:47: Ich finde diese kleine Notiz also überschreitet immer wieder mal eine Grenze und das führt einen Schritt weiter und dann macht's BAM!

00:22:54: Ja und dann ist Gott da und den wird er nicht mehr los bis zum Ende.

00:22:58: Auch wenn es vielleicht zwischendrin... Also es gibt mindestens zwei Erzählungen.

00:23:01: und wisst ihr jetzt wo er auch sagt du Gott, ich mag das nicht mehr mit dem Volktage selber.

00:23:05: Du hast es geboren, mir ist es zu schwer Und wenn ich Gnade gefunden habe, lass mich sterben.

00:23:11: Das sind drastische Worte.

00:23:12: man kann auch ein bisschen rhetorik da auch mit reinsehen und gleichzeitig eben sehr nachvollziehbar.

00:23:17: und damit ist diese Beziehung Gottmose ja eine anstrengende Auch eine spannungsreiche und gleichzeitig dadurch eben eine Fruchtbare.

00:23:26: Und dieser Gott, um das vielleicht noch zu ... ist ja kein Liebergott!

00:23:30: Also das finde ich immer wieder wenn ich mit der Bibel arbeite und Menschen arbeite.

00:23:34: Und sozusagen der Liebe-Gott den finde ich in der Bibelt gar nicht weil er tut nichts.

00:23:39: Das ist so ein bisschen wie so einen Hund der tut nix.

00:23:42: Der will nur spielen, der liebe Gott.

00:23:44: Den gibt es aber, finde ich, wenn ich die biblischen Tradition ernst nehme und die Mose Wieter ist da wirklich wunderbar dafür gibt es nicht, sondern es ist herausfordernd.

00:23:53: Immer verzehrendes Feuer und wärmend

00:23:56: zugleich.".

00:24:12: Also ich finde, das war das was mir am Anfang noch mal auch bewusst wurde.

00:24:16: Als sich die Figur nochmal genauer studiert habe, weil eben oft wird er nur von Mose gesprochen und bei Jesus auf dem Berg der Verklärung ist es ja auch nur Mose, der für die Torah steht, der erscheint und nicht die anderen Figuren auch noch.

00:24:30: Wenn ich mir die Erzähltradition im Buch Exodus und dann bis ins Ende von Deutronomium, wo dann das Leben des Mose in der biblischen Darstellung endet, wenn ich mir das anschaue, Teamplayer, ob gewollt oder gezwungen und von Anfang an angewiesen darauf dass andere Figuren Gutes tun und wohlwollend sind.

00:24:52: Das beginnt bei den Hebräischen Hebammen, Schiffraumtur.

00:24:56: Ohne die Leben ermöglichen trotz Befehl des Todes.

00:25:02: Es hat mit seiner Schwester Miriam zu tun, die den Weg begleitet Aron, der ihm dann wie ein Prophet heißt es in der Bibel.

00:25:08: Ein Sprachrohr an die Seite gestellt wird und letzten Endes wenn man genau liest also manchmal verschwimmt's ein bisschen weil es doch wieder auf den Mose eingeführt wird auch im Bibel.

00:25:17: aber wenn man genau liest ist immer dieses Trio interagieren, mal positiv.

00:25:26: Mal auch herausfordern bis dahin dass mir einmal mit Ausschlag geschlagen wird weil sie sich auflehnt und so die Sonderstellung des Mose infrage stellt und herausfordert.

00:25:39: und dann heißt es aber jetzt finde ich die Stelle natürlich nicht direkt.

00:25:43: aber dann heißt das also die bekommt aussatz und wird vom aus dem lager ausgeschlossen Aber das Volk zieht erst weiter, als Miriam wieder aufgenommen ist.

00:25:55: Also es geht ohne dieses Trio, geht's nicht!

00:25:58: Auf Gedei und Verderb.

00:26:00: Und das findet einen Akzent der auch in meiner Mousse Rezeption merke ich bislang immer eher ein bisschen unter den... unter dem Tisch gefallen ist, der aber entscheidend ist.

00:26:11: Und manchmal also zwei Erzählungen in Exodus achzehn und Nummer elf.

00:26:17: die werden momentan, wenn es um die Synodale Kirche geht das ist ja auch gerade in der Katolischen Kirche ein großes Thema Synodalekirches sein.

00:26:25: wie geht das?

00:26:26: welche Haltung brauchen wir?

00:26:28: Das sind zwei Erzählungen die dann altestern eigentlich immer aufgerufen werden wo Mose es schafft mal auf den Rat von außen mal durch Gottesweisung auch Verantwortung zu teilen, zu delegieren.

00:26:41: Weil sonst würde er zugrunde gehen und das Volk zugrunden gehen.

00:26:45: Und das heißt uns ist auch christlicherseits und jüdischerseits von Anfang an ins Stammbuch geschrieben dass es eigentlich nur gemeinsam geht.

00:26:53: Das ist eine super Überleitung zu den zehn Geboten die ja auch so was wie eine Arzt Teamwork-Regelkatalog sind beziehungsweise Weisungen fürs Leben und die auch untrennbar mit Mose verbunden sind.

00:27:06: Genau, also man könnte wenn man irgendwie das... Also ich habe mir ja auch die Orte nochmal angeschaut gerade Median der Brunnen dort wo

00:27:13: er auch Kraft getankt hat ne so als genau

00:27:15: oder auf ein Rückzugsort Der fällt meistens irgendwie weg weil es gibt.

00:27:20: also mit dem Dornbush ist so der eine große Ort des Mose Berufung am Anfang diese Gottesbegegnungen, die erzählt wird.

00:27:27: Und der zweite Ort ist das mit dem Auf dem Berg.

00:27:29: also wenn man irgendwie eine Figur und ein Berg dann wird man altestamentlich da gibt es natürlich mehr Berge und mehr.

00:27:34: Also Elia wird auch stark mit dem Gottesberg verbunden aber meistens denken wir sofort an Mose und die Zehn Gebote.

00:27:41: Und dieses grundlegende Regelwerk, das ist das wo wir jetzt wieder auch bei der Neutestamentlichen und auch bei den christlichen Rezeptionen sind also da es eine Basis gelegt wird nicht aufgehoben.

00:27:54: Die ist nicht überholt.

00:27:57: selbst wenn man sagen würde Jesus hat in der Bergbredicht so dass ein oder andere vielleicht verschärft dann ist das ja kein dass man etwas Überkommenes irgendwie verbessern muss sondern jesus klingt sich da auch Diskussion an die jüdischerseits immer geführt wurde und immer geführt wird, wie man diese Gebote übersetzt.

00:28:15: Wie man sie auslegt?

00:28:16: Wie man damit umgeht.

00:28:18: Und das ist das was auch mit Bleibendes Vermächtnis dann des Moses und da würde ich wieder Torah sagen.

00:28:23: also wenn man Nomos griechisch gesetzt, dann ist man oder Lex im Lateinischen, dann hat man irgendwie eine andere Assoziation.

00:28:30: Hebräisch-Torah heißt eben Lebensweisung Gottes kann auch sagen so ein.

00:28:37: Wenn ich sehr, sehr runter übersetze dann ist es ein guter Ratschlag auch eines guten Freundes.

00:28:42: Einer guten Freundin der oder die nur das Beste für mich will.

00:28:46: und in diese Spur kann ich auch die zehn Gebote wunderbar ein sortieren.

00:28:50: Ein Orten sind's nämlich Beissungen für ein gelingendes Leben im Land der Freiheit.

00:28:56: Und spannend finde ich man kann ja unterschiedlich übersetzen In den meisten Bibelübersetzungen.

00:29:00: oft heißt es ja, du sollst nicht und du solltest das nicht.

00:29:04: Man kann's auch futurisch einfach übersetzen also du wirst nicht!

00:29:09: Und das ist für mich ein spannenden Gedanken weil wenn Du in das Land der Freiheit gekommen bist in dieses gelobte Land von dem die Bibel mit Milch und Honig und die Bilder die aufgerufen werden sind ja schon stark und lassen das Wasser ein wenig im Mund zusammen laufen dann wirst Du das nicht tun weil es die Grundlage dafür ist dass man da gut leben kann.

00:29:30: Und was passiert, wenn man auch diese grundlegenden in grundlegenden Regeln des Zusammenlebens nicht achtet oder bricht.

00:29:37: Also das kann man ja immer wieder, auch in der heutigen Zeit ganz aktuell sogar in Europa erleben was dann passiert wenn so Grundsinge von du sollst nicht töten oder du wirst nicht töte und du würdest nicht begehren?

00:29:48: Wenn das außer Kraft gesetzt ist dann bricht dieses Gesamt zusammen Und dann ist es auch nicht mehr das Land der Freiheit.

00:29:53: Dann wird letztendlich das gelobte Land wieder zum Land der Knechtschaft.

00:29:56: Dafür steht biblisch immer Ägypten.

00:30:00: Das hängt intrinsisch würde ich sagen.

00:30:03: Ich würde noch mal ganz kurz auf den Kraftort oder auf das Thema Kraftorte kommen, weil es auch in der religiösen Kinderwoche eine Rolle spielt.

00:30:11: Dieser Brunnen in Midian ist ein Ort, den haben Sie ja gerade schon angedeutet, den Moser eben auch besucht hat.

00:30:16: und wasen sie das Wort, dass Kraft geschöpft hat?

00:30:19: Warum ist das wichtig bei der Rezeption und bei dem Blick auf Moser?

00:30:23: Es ist also ist dann spannend... Wenn Sie mich jetzt vorher gefragt hätten, zählen sie mal Orte auf die für Mose wichtig sind.

00:30:30: Na dann wäre ich beim Binzenkörbchen oder bei diesem Schächtlchen erstmal was...

00:30:35: Taucht ja in der AKW auch alles auf?

00:30:37: Genau das kommt und der Dornbusch und der Berg und an die Wüste mit allen Strapazen zwischendrin!

00:30:42: Ich glaube der Brunnen im Medien wär mir also wenn man es liest, dann kommt man natürlich an diesen Brunnent vorbei.

00:30:48: aber wenn ich so einfach aus der Erinnerung hätte aufzählen sollen wir drüber weggespulpert und hätte ihn vermutlich vergessen.

00:30:55: Gleichzeitig ist dieses und das hat wieder was.

00:30:58: Das ist so eine Art Rezeptionsfehler, dass sich auch dieses Nermose flieht aus Ägypten und zack wird er wieder berufen und kommt zurück Und dann blendet man diese Zeit dort aus und die Bibel macht das nicht.

00:31:09: Das ist relativ unbeschämt, wie lange der da war.

00:31:11: Der gründet gerne Familie, bekommt Kinder also war schon relativ lange erst mal dort und sein Auftakt ist halt an einem Brunnen.

00:31:17: Und das ist biblisch wunderbar.

00:31:19: Also jetzt kann ich sagen ja klar muss er zum Brunnan, der braucht auch Wasser.

00:31:23: Da trifft man sich.

00:31:25: Das sind Orte des sozialen Lebens.

00:31:27: Bibelisch könnte man sagen wenn Männer sich an... Also der Brunnin ist klassisch der Ort der Frauen.

00:31:35: wenn ich jetzt alttestamentlich denke in dieser... Zeit- und Kulturgeschichte ist das Tor der Ort für die Männer.

00:31:41: Und der Brunnener, der Ort von Frauen zum Wasserschöpfen.

00:31:44: Das heißt wenn sich eine Frau am Tor auffällt dann sucht sie vielleicht einen Mann oder hat andere hintergedankt und wenn ein Mann am Brunnan auftaucht dann ist es auch nicht ganz koscher vielleicht also.

00:31:55: von daher trifft er ja auch und seine zukünftige Frau wird dann eingeladen bewährt sich dort und gleichzeitig dieses Bild was wir auch urmenschlich haben also die Tiefe des Bruns.

00:32:07: Das ist ja kein Wasser, das irgendwo aus der Quelle sprudelt.

00:32:11: Kein Fluss sondern es sammelt sich in der Tiefe!

00:32:14: und muss heraufgeholt werden.

00:32:16: Das heißt, man braucht manchmal auch Geduld und Spucke und ein Ort an dem es letzten Endes auch man eben dann Zeit verbringt bis der Durst geschildet ist von sich selber und von den Herden und damit ja vielleicht wirklich dieses Kraftort aus der Tiefe schöpfen.

00:32:35: Es wird jetzt nicht erzählt in der Bibel dass der Mose da nochmal hin zurückgekommen sei.

00:32:40: im übertragenen Sinne kann man's aber durchaus den mitlaufen lassen, so wie das Offenbarungszelt.

00:32:47: Das ist dann so.

00:32:48: Gott wandert der Sineri-Wandert anschließend mit dem Volk mit und gleichzeitig braucht der Mose ja auch immer wieder so Auftankorte.

00:32:55: Und dafür könnte symbolisch dieser Brunnen in Median wirklich stehen – und das ist so ein kleiner, das ist das Schöne an biblischen Erzählungen oder?

00:33:03: Das ist eine kleine Notiz schnell überlesen, schnell auch übersehen und gleichzeitig aber auch inspirieren für heute!

00:33:12: Aber dann wäre die Bibel ja noch viel länger, wenn jeder Brunnen an dem Mose gechillt hat in der Bibelstunde.

00:33:16: Deswegen sind wir vielleicht nehmen den einfach exemplarisch.

00:33:19: Genau

00:33:19: und er steht für viele andere denn auch...

00:33:22: Genau.

00:33:23: Die RKW hat im schönen Titel Mensch-Mose bewegt dich.

00:33:26: und dieses Thema Bewegung, das würde ich gerne noch ansprechen... Ich habe es eingangs gesagt um die innere und äußere Bewegungen von Mose und der RK W ist sehr aktiv gestaltet.

00:33:34: Es ist ganz viel Bewegung eingepreist in dem was die Kinder da in den fünf Tagen über Mose lernen sollen Und Mose hat sich ja eben auch nicht nur körperlich sondern auch innerlich bewegt.

00:33:44: Das ist eigentlich perfekt Mose mit dem Thema Bewegung in Verbindung zu bringen.

00:33:48: Ich finde es super.

00:33:49: Und also was mich auch, als ich das Material mehr angeschaut habe, echt gefreutert ist eben manchmal verbindet man ja Bibelarbeit.

00:33:54: somit wir sitzen im Stuhlkreis und wir lesen einen Text und wir meditieren darüber und wir machen ein Echo Das alles schön ist.

00:34:00: gut sind ja auch Methoden.

00:34:02: Also die wende ich selber auch gerne an und gleichzeitig ist das dann manchmal etwas statisch und ich merke manchmal drängt es mich schon selber zum Aufstehen und herumgehen weil im Gehen ja manche Dinge auch besser sacken oder man nochmal anders innerlich Sachen bewegt wenn man sich äußerlich bewegt Und da bietet sich das bei dem Mose, bei der Gestalt einfach an.

00:34:21: Der bewegt sich ja kilometerweis.

00:34:22: also wenn man jetzt die Wübsenwanderung nimmt ist das eine echt lange Strecke wo er da quer über des Sinai und wo auch immer die rumgewandert sind wahrscheinlich mehr im Kreise.

00:34:31: Also wenn man vierzig Jahre dafür braucht muss man sich kreisend bewegen.

00:34:34: Das ist nicht der direkte Weg.

00:34:35: das passt wieder finde ich zu diesem Mose!

00:34:37: Das is'n nicht glatt, das i'sch nicht einspurig und nicht geradlinig Er kreist Dinge ein Er umkreist Dinge, und zwar äußerlich wie innerlich.

00:34:47: Also dadurch dass das Volk mit dem Moose so... also erst mal Gottesberg dann sind sie da relativ lange und dann bewegen Sie sich hin und her.

00:34:54: Und es dauert lange bis sie ins chelopte Land kommen und das macht er auch innerlich!

00:34:57: Also von daher würde ich sagen, er ist irgendwie so eine Art fast Paradigma weil das hat was mit seinem Herzen seine Identität zu tun auf dieses eben zwischen den Welten ja so ein Weltenbummler.

00:35:07: Ein...also dadurch dass es egyptische und israelitische verschiedene Gottheiten kulturelle Bezugssysteme in ihm sich vereinen und auch immer wieder im Ringen sind.

00:35:19: Und diese Bewegung führt irgendwie doch zu einem Ziel, aber eben nicht direkt!

00:35:26: Das ist ja manchmal wenn man bei Navis heute eingebt kann ich ja sagen euch möchte den direktsisten Weg dem kürzesten oder dem schnellsten wobei der schnellste nicht immer der Kürzeste ist oder das gibt es bei uns allerdings hier mit so einen kleinen grünen Blatt der ÖKOLO Ne, ökologisch.

00:35:40: Also was auf den Verbrauch angeht und ich würde sagen also bei Mose ist es so ein Weg der gut für die Mose zu diesem Ziel pumpt.

00:35:51: Ich gucke auf das gelobte Land aber komme nicht hinein da hinkommt Und ja den Weg geht er einfach im Vertrauen auf Gott.

00:35:59: hardern fragen suchen dringend zweifeln Da können wir immer alles aufzählen.

00:36:03: Das geht bei dem Mose immer mit und eben einen ganz Genau.

00:36:07: Also ein Mensch, eine Figur der Bewegung durch und durch.

00:36:12: Und das ist was, was aber Christ also jüdischerseits und christlicherseits sich dann fortsetzt.

00:36:17: Da können wir dann das Volk weiter durch die Zeiten und durch die biblischen Erzählungen verfolgen.

00:36:21: Wir können mit Jesus von Nazareth uns auf den Weg machen auch da in den Fußspuren wandern.

00:36:26: Das ist nichts Statisches.

00:36:27: Also diese Kirchen- und Tempel und so aus Stein – das ist eigentlich gar nicht so ganz in die Wiege gelegt sondern eher etwas wirklich verletzliches, zerbrechliches.

00:36:38: und was um hier wandern das?

00:36:40: Und dann Apostelgeschichte der Weg.

00:36:42: Also da sind wir voll auf in der Nachfolge sozusagen an der Spur des

00:36:46: Mose.".

00:36:47: Der Weg unseres Podcasts ist so gut wie zu Ende, Herr Dr.

00:36:50: Schramm!

00:36:50: Wir sind am Ende unseres Gesprächs und ich fand es ganz, ganz spannend wenn Sie jetzt am Schluss die Gelegenheit hätten und sich werde sie Ihnen gleich einräumen uns drei zentrale Punkte, drei wichtige Punkte zur Mose mitzugeben sei es für die Durchführung der RKW oder einfach nur weil wir jetzt gerade im Podcast hier ein paar neue Mose-Fans rekrutiert haben.

00:37:08: welche drei Punkte wären das?

00:37:12: Das ist immer aufragend sehr in Bibelwissenschaftler.

00:37:14: nach drei Punkten Ich würde mal, also das eine was ich sagen würde ist mit dem dieses Vertrauen auf Gott ohne Risikofersicherung.

00:37:24: Dieses Aufgott sich einlassen, ohne dass es eine Garantie dafür gibt, dass es gut geht und der Mose da immer auch zaudert aber am Ende durchhält.

00:37:35: Und das würde ich als einen Punkt sagen, wofür.

00:37:38: Ich finde Mose paradigmatisch steht und ja, wo ich ihn immer wieder echt bewundere und sage, boah!

00:37:44: Das ist der Spur die können wir folgen.

00:37:47: Ein zweites Ich weiß unser Bischof hier in Bistum-Hildesheim, der ist gerade auf dem Weg von hier.

00:37:52: Der ist auch bewegt gerade.

00:37:56: Der hat immer den Satz geprägt von Anfang an alleine komme ich vielleicht weiter.

00:38:03: Alleine bin ich vielleicht schneller.

00:38:05: So heißt es allein vielleicht schneller gemeinsam aber kommen wir weiter.

00:38:09: Das war so ein zentraler Satz, der hier im Bistum immer wieder eine Rolle gespielt hat.

00:38:13: Und den habe ich für mich in der Vorbereitung auf heute und in der Auseinandersetzung mit Mose auch wieder neu entdeckt.

00:38:20: Das finde ich auch schön wenn das in der RKW gut rauskommt.

00:38:22: Dass es eben Teamwork ist, dass dieser Weg ins gelobte Land also wer so trachtet ins Gelobte land zu kommen darf kein one man irgendwie sein sondern es braucht ein starkes team dafür für diesen weg selber immer rausziehen kann.

00:38:39: und weil nicht immer ein Brunnengrad zur Stelle ist, wenn ich Kraft brauche.

00:38:43: Sondern manchmal kommt das auch von anderen.

00:38:44: Das war mir selber es ein bisschen in den Hintergrund gerückt für Mose fand ich sehr wichtig.

00:38:49: Und ein drittes vielleicht das Wichtigste Es ist diese ganze Mose Erzählung mit all der Bewegung von der wir schon gesprochen haben Ist ein sehr bewegendes Zeugnis von einem Gott Arm, ja der Armen der Unterdrückten.

00:39:09: Auf Seiten der Schwachen nicht auf Seiten der Macht, der Elite, der Ausbeuter der Unterdrücke.

00:39:14: und dieser Gott wird von Anfang an gezeichnet als ein Gott der oder die das Leid sieht darauf achtet und eben Freiheit will.

00:39:22: Freiheit wirkt

00:39:23: unbefreit.".

00:39:24: Und das ist auch eine Grundlinie, jetzt können Sie sagen es ist ja grundbiblerisch Ja!

00:39:29: Und gleichzeitig verdichtet sich's in dieser Moseerzählung also deswegen auch.

00:39:33: das spielt in der christlichen Osternacht genauso ne Rolle wie eben in der jüdischen... Grund auch in der jüdischen Liturgie dieses, es geht um Freiheit.

00:39:44: Es geht um Leben in Freiheit und alles Unterdrückende.

00:39:47: Und das kann ja auch kirchliche Strukturen können unfrei machen, können unterdrücken.

00:39:53: Da haben wir leidvolle Erfahrungen auch in einer deutschen Kirche ist nicht im Namen Gottes zu... Also das darf mit dem Namen Gottes nicht gerechtfertigt werden, was ja doch immer wieder dann passiert.

00:40:04: Sondern dieser Gott des Mose der da mitgeht, der auch alles mit aushält also nicht nur Mose wird etwas zugemutet sondern Mose mutet auch Gott was zu in den Erzählungen.

00:40:13: dieses Sin und Herr Das ist ein Gott der Freiheit und der Befreiung der Leben für alle will.

00:40:19: Und dass es eine Linie da wäre man dann auch ganz schnell bei Jesus von Nazareth und der Botschaft vom Anbrechenden oder angebrochenen Reich Gottes Und das ist was, das zieht sich durch und es in Moose finde ich also wirklich unglaublich verdichtet grundgelegt.

00:40:35: Also die drei mehrere Sätze nicht drei Sätze, aber drei Punkte genau!

00:40:39: Das fand ich wichtig und ich freue mich also wenn dieser Moos... also ich bin davon überzeugt dass dieser Moose auch heute Menschen inspiriert und hoffentlich auch im Rahmen der RKW dann ganz viele junge Menschen die ja für ihr Leben genau solche Wege auch vor sich haben.

00:40:54: Mit Höhen und Tiefen, mit Umwegen und Sackgassen – und hoffentlich die Erfahrung machen das da ein Gott ist der die Befreiung wirkt, Befreiungen will, Freiheit will und mitgeht!

00:41:05: Und vielleicht auch immer schon da ist wo auch immer ich hinkomme?

00:41:10: Dass diese drei Punkte, drei Absätze waren, das nehmen wir nicht nur hin sondern danken wir ihnen ganz herzlich dafür weil das sehr inspirierend war.

00:41:17: Herr Dr.

00:41:18: Schramm, herzlichen Dank für das Gespräch und für diese wunderbaren Einblicke zu einer der wichtigsten biblischen Figuren.

00:41:23: Schön, dass Sie bei uns im Podcast waren!

00:41:24: Gerne ganz lieben Dank.

00:41:26: mir hat dieses Gespräch große Freude bereitet und alles Gute auch!

00:41:30: Danke schön.

00:41:38: Alle Informationen und Materialien rund um die RKW- in den Show Notes, also im Begleittext zur heutigen Episode verlinkt.

00:41:47: Dort findet ihr auch den Mitschnitt einer Einführungsveranstaltung, die sich genauer mit dem Ablauf und den Inhalten der RKV vor allem in den Katichesen beschäftigt.

00:41:56: Aus unserem Podcastarchiv darf ich euch außerdem noch eine Folge ans Herz legen, die mit Professorin Doktorin Katharina Karel im Jahr Die Pastoralteologin hatte die RKW wissenschaftlich untersucht und gefragt, warum sie trotz ihrer langen Geschichte längst noch kein Auslaufmodell ist sondern Zukunftspotenzial hat.

00:42:13: Auch diese Folge ist in den Shownotes verlinkt.

00:42:16: Und jetzt seit wie immer ihr gefragt, was hat euch an der heutigen Folge gefallen?

00:42:19: Wo habt ihr offene Fragen?

00:42:21: Welche Erfahrungen rund um die RKW wollt ihr vielleicht gerne mit uns teilen?

00:42:24: Kommentiert auf Instagram oder Facebook.

00:42:26: Oder schreibt uns über die Website lebendig-akademisch.de.

00:42:31: und falls ihr jetzt erst neu auf unseren kleinen feinen Podcast gestoßen seid abonniert uns gerne bei Spotify, Apple Podcasts oder im Player eurer Wahl.

00:42:38: lasst uns bitte eine fünf Sterne Bewertung da An der heutigen Folge mitgearbeitet haben Birgit Stika, Elisabeth Scholz, Simone Elsel, Beno Kürzel, Emilie Siegel, Jonathan Burger und ich.

00:42:57: Mein Name ist Daniel Heinzer.

00:42:58: Vielen Dank!

00:42:59: Tschüss und bis bald.

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