Bierbrauende Mönche und Nonnen, die Zombies jagen

Shownotes

Für den Beginn unserer Sommerpause mit Best-Of-Charakter haben wir eine Folge rund um ein Thema ausgewählt, für das an langen Sommerabenden auf Terrasse und Balkon oder auf einer langen Bahnfahrt ans Meer oder in die Berge endlich einmal die nötige Zeit sein dürfte: Mit Brettspielen kann man die einen jagen, manch anderen aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern, verbindet doch nichts viele Familien oder Freundeskreise stärker, als zusammen um ein Brett zu sitzen, dessen Würfel für einen halbe Stunde die Welt bedeuten. Ein vielleicht überraschendes Thema, das auch im Brettspiel-Kosmos immer wieder aufscheint, ist dabei die Religion.   Anfang 2024 hat Herder-Korrespondenz-Redakteurin Annika Schmitz deshalb mit dem Theologen Lukas Boch bei uns im Podcast darüber gesprochen, warum sich in Spielen erstaunlich oft Motive finden, die sich kreativ mit der Kirchengeschichte auseinandersetzen: Egal ob trinkfeste Mönche, geheimnisvolle Klöster oder Nonnen, die Zombies bekämpfen. Das Gespräch darüber, weshalb in der Auseinandersetzung mit Brettspielen ungenutztes Potenzial für die Theologie liegt, warum Brettspiele viele Menschen so faszinieren und wie historisch genau oder ungenau die Darstellungen auf dem Spielbrett sind, ist auch rund zwei Jahre später immer noch hochspannend.   Lukas Boch war, als der Podcast entstand, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für historische Theologie und ihre Didaktik an der Universität Münster und promovierte über die Inszenierung des Mittelalters im modernen Brettspiel als Teil populärer (Kirchen-)Geschichtskulturen. Inzwischen ist er als Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Europäischen Hansemuseum in Lübeck für die Ausstellung ›Games machen Mittelalter‹ zuständig. Lukas Boch ist Gründungsmitglied des Projekts „Boardgame Historian“; Mitglied des „Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele“ (AKGWDS) und mitverantwortlich für die Website „Mittelalter Digital".

Hinweise:

Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel
 Redaktion 2024: Annika Schmitz, Dr. Stefan Orth Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

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00:00:01: Diese Spiele sind nicht mind eine Quelle für so wie es wirklich gewesen ist, sondern das macht das dazu noch spannender.

00:00:07: Das ist eine Quell dafür welche Vorstellung in der Gesellschaft über Kirchengeschichte oder aber auch im Religion vorwärts.

00:00:13: Und ich glaube dieser Zugang aus die taktische Perspektive sollte man tun, die sich nicht ungenutzt lassen.

00:00:23: Mit Herz

00:00:24: und Haltung debatten Positionen Hintergründe zu den Fragen unserer Zeit Wo Mönche Bier brauen

00:00:34: und Nonnen

00:00:35: Zombies bekämpfen?

00:00:36: Der Theologe Lukas Boch über Kirchengeschichte und Brettspiele.

00:00:45: Herzlich willkommen zu mit Herz und Haltung dem Podcast der katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, mein Name ist Daniel Heinzer.

00:00:51: Hallo!

00:00:52: Es ist Sommer viele können jetzt entspannte Urlaubswochen verbringen die großen Schulferien sind für viele angebrochen und insgesamt geht's im Land etwas gemächtlicher zu.

00:01:02: Wir haben hier im Podcast für euch mal wieder unser insgesamt rund dreihundertfünfzig Folgen starkes Archiv durchstöbert.

00:01:09: Und präsentieren euch im Juli und August ein paar echte Highlights aus diesem Fundus, damit ihr auch im Sommer spannende Perspektiven zu Gesellschaft-, Kultur- und Religion bekommt – auch wenn die nächste nagelneue Folge bei uns erst wieder im September erscheint!

00:01:21: Ich verspreche euch hiermit es lohnt sich sehr, hier im Sommer bei uns zu bleiben und ein paar Echte Schätze wiederzuentdecken oder neu zu entdecken.

00:01:29: Für den Beginn unserer Summer-Best-Offs haben wir eine Folge rund um ein Thema ausgewählt, für das an langen Sommerabenden auf der Terrasse oder dem Balkon oder auf einer langen Bahnfahrt ans Meer oder in die Berge endlich einmal die nötige Zeit sein dürfte.

00:01:42: Mit Brettspielen kann man die einjagen?

00:01:44: Manch anderen aber einlächeln ins Gesicht zaubern, verbindet doch nicht viele Familien und Freundeskreise stärker als zusammenum ein Brett zu sitzen dessen Würfel für eine halbe Stunde die Welt bedeuten!

00:01:54: Ein vielleicht überraschendes Thema, das auch im Brettspiel-Kosmos immer wieder aufscheint ist dabei die Religion.

00:02:01: Anfangs, hier hat Herder Korrespondenz Redakteurin Annika Schmitz deshalb mit dem Theologen Lukas Boch bei unserem Podcast darüber gesprochen, warum sich in Spielen erstaunlich oft Motive finden, die sich kreativ mit der Kirchengeschichte auseinandersetzen – egal ob trinkfeste Mönche geheimnisvolle Klöster oder nonnendie Zombies bekämpfen!

00:02:21: Das Gespräch darüber, weshalb in der Auseinandersetzung mit Brettspielen ungenutztes Potenzial für die Theologie liegt.

00:02:27: Warum Brettspiele viele Menschen so faszinieren und wie historisch genau oder ungenau die Darstellungen auf dem Spielbrett sind?

00:02:34: Die ist auch rund zwei Jahre später immer noch hochspannend!

00:02:37: Lukas Boch war, als der Podcast entstand wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für historische Theologie und ihre Didaktik an der Uni in Münster.

00:02:45: Und promoviert über die Inszenierung des Mittelalters im modernen Brettspiel.

00:02:51: Inzwischen ist er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Europäischen Hansemuseum in Lübeck.

00:02:56: Für die Ausstellung Games machen Mittelalter zuständig, die am neunten Oktober zwanzigzehntes Eröffnet.

00:03:02: Ein Teil des Lübäcker Burgklosters verwandelt sich dann in einer Ausstellung, die eine begehbare mittelalterliche Gaming-Welt isst, die nicht betrachtet sondern gespielt wird.

00:03:12: Mit Let's Play Mittelalter wird das Spiel selbst zum zentralen Vermittlungsprinzip.

00:03:17: Die Ausstellung zeigt nicht nur, wie Games Geschichte erzählen, sie lässt Geschichte als Spiel erfahrbar werden.

00:03:21: Lukas ist außerdem Gründungsmitglied des Projekts Board Game Historian Mitglied des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und digitale Spiele Und mit verantwortlich für die Website Mittelalter Digital Kirchengeschichte und Brettspiele.

00:03:38: Jetzt im Best of mit Herz und Haltung.

00:03:48: Schön, dass Sie sich heute Zeit genommen haben.

00:03:50: Ganz herzlich willkommen!

00:03:52: Ja gerne, danke für die Einladung.

00:03:54: Ich freue mich, dass sie da sind Herr Boch.

00:03:56: wir versuchen hier im Podcast immer wieder auch so Brücken zu schlagen zu Themen deren Bezug vielleicht sich in erst auf den ersten Blick hinsichtlich Kirche und Theologie gar nicht immer sofort erschließt.

00:04:10: Und ich persönlich finde alles super spannend was sich im Bereich populär Kultur bewegt.

00:04:20: Ja, das ist ja wunderbar.

00:04:21: Bietet sich an dass wir heute miteinander stressen.

00:04:25: Genau was für ein Zufall.

00:04:27: und also wenn ich drüber nach denke ich denke vor allem an Serien, an

00:04:32: Filme,

00:04:33: an Bücher Musik also all die Dinge die auch sehr viel konsumiere in unterschiedlichsten Formen.

00:04:40: jetzt sagen sie aber es gibt da ja sogar noch ein weiteres Phänomen was man gar nicht unbedingt auf dem Blick oder im Blickfeld hat und was wir uns wissenschaftlich viel zu wenig angucken, nämlich das moderne Brettspiel.

00:04:53: Befinden wir uns gerade in einer Renaissance des Brettspiels?

00:04:57: Ja, eine gute Frage!

00:05:00: Das ist mal ein bisschen schwer für mich genau aufzuhalten so bringen.

00:05:03: aber ganz allgemein kann man schon festhalten dass das, was wir als modernes Brettspiele bezeichnen also nicht unbedingt menschärgert ich nicht oder sollte es mühle Das heißt, er du Klassiker Katan, dass Sie ihn in den letzten Jahren einen massiven Aufschwung erhalten haben.

00:05:20: Und ich finde das kann man nochmal nicht sehr schön an der Brettspination Deutschland auch zeigen... Sind wir die?

00:05:26: Ja ja, viele wissen das vielleicht gar nicht!

00:05:28: Nein!

00:05:28: Aber wir haben hier mit Institutionen wie dem Spiel des Jahrespreis, der über die Landesgrenze hinaus ein Garant für gute Spiele ist, eine Instruktion zum Beispiel damit es die Spielen essen.

00:05:40: Das ist die weltweit größte Messe für anhandlegespiele, jährlich Besuch und dort aktuell hundertneunzigtausend Besucherinnen waren es letztes Jahr allein.

00:05:47: Er macht das der ganzen Welt!

00:05:48: Hundert

00:05:49: neunzig tausend

00:05:50: Tausend, genau Essen um die Neuerscheinung sich anzuschauen.

00:05:54: dafür gibt es letztalern dieses Jahr tausen Fünfhundert.

00:05:57: Das heißt wir haben eine große Menge Masse an Spielen jedes erscheint und immer mehr Leute das ganze auch spielen.

00:06:02: Und auch der Umsatz ist mit siehnundachtzig Millionen Euro nicht zu verachten.

00:06:07: Das ist nicht vergleichbar mit digitalen Spielen, aber durchaus etwas was nicht unterm Teppich so gern ist.

00:06:12: Deswegen würde ich schon sagen dass wir von einer Ressorts leben.

00:06:14: es gab niemals mehr unterschiedliche Spielmechaniken, mehr unterschiedlicher Spielthemen

00:06:19: Hätte ich jetzt tatsächlich auch gar nicht in der Größenordnung vermutet.

00:06:23: Und ja

00:06:24: und jetzt sind sie ja Theologe Sie sind wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für historische Theologie an der Universität Münster haben ein ganz spannendes Promotionsthema.

00:06:38: Sie promovieren nämlich über die, jetzt muss ich es richtig sagen, die Inszenierung des Mittelalters im modernen Brettspiel als teilpopulärer Kirchengeschichtskulturung.

00:06:49: Brettspiel und Kirchengesichte – das liegt für mich auf den ersten Blick überhaupt nicht so ganz nah beieinander!

00:06:56: Wie sind sie auf diesen Schwerpunkt gekommen?

00:06:58: Und was machen sie da?

00:06:59: Da muss man vielleicht einmal kurz ausholen und erklären, was wir eigentlich am Seminar für historische Theologie ihre Didaktik so machen.

00:07:06: Sehr gerne!

00:07:06: Das ist natürlich vielleicht nicht ganz offensichtlich.

00:07:09: Eine der Schwerpunkte dabei ist dass wir versuchen herauszufinden wie eigentlich Kirchengeschichte in der Gegenwart noch eine Relevanz hat.

00:07:18: also wie begegnen eigentlich Menschen in einer wogemerkensikularisierten Gesellschaft Phänomen der Kirchengeschichten?

00:07:24: Und das kann man über Kulturerbeprojekte Aber eben auch über so etwas wie Populärkultur.

00:07:31: Das ist für uns ziemlich ganz spannend, also man muss sich einfach vorstellen, immer weniger Menschen gehen in Kirchen sind im Gemeinden aktiv.

00:07:38: das bedeutet aber nicht und es ist mir ganz wichtig dass religiöse Motive generell aus der Kultur verschwinden sondern sie verlagert sich nur.

00:07:45: Und deswegen war's jetzt mein Ansatz mal zu untersuchen weil ich Brettspiele sehr spannend finde.

00:07:50: Wie denn eigentlich in diesen Mittelalter-Brett spielen?

00:07:53: Also Brettspielen die das Mittelalter thematisieren dort eigentlich Religion und Kirchenutschicht ihren Platz hat.

00:07:59: Und hier vielleicht noch besonders, also nicht nur was für Personen oder was für Gebäude, Kirchenklöße, was auch immer begegnet ist da, sondern auch das genau tun diese Person- oder Gebäuden innerhalb des Spielsystems.

00:08:10: Das ist nämlich das, was Brettspiele so interessant macht.

00:08:12: Die digitale Spiele rezipieren nicht nur eine Geschichte, sondern wir werden aktiv innerhalb eines Systems.

00:08:20: Wir können es quasi mitgestalten!

00:08:22: Genau, wir können das mitgestalten und vor allem auch gegeneinander uns durchsetzen.

00:08:27: Wir wollen das Spiel gewinnen!

00:08:28: Und wenn dabei die Kirche und sieben Siegespunkte bringt dann bauen wir die vielleicht gerne... Das macht natürlich irgendwie etwas.

00:08:35: Kann ich nachvollziehen?

00:08:37: Sie haben neulich einen Essay für die Herder-Korrespondenz geschrieben und da auch angemerkt dass sich die Kirchengeschichte bislang zu wenig mitspielen auseinander gesetzt hat.

00:08:48: Dann setzen Sie ja jetzt einen Punkt dagegen.

00:08:52: Was würden Sie sagen, entgeht denn der Theologie wenn sie sich damit nicht beschäftigt?

00:08:57: Ja also ganz allgemein ich bin ja Historiker und Theologian, gehe ich in Historiker.

00:09:02: Und komme auch viel aus der Geschichtswissenschaften.

00:09:05: dort hat sich schon vor vielen Jahren der Begriff der Geschichtskultur bzw.

00:09:09: Papik History tabiert und darunter ist einfach zu verstehen dass man mit der Welt überzeugend ist.

00:09:15: das unsere Vorstellung von der Vergangenheit eben durch wissenschaftliche Diskurs, Universitäten und Schulen etc.

00:09:21: sind eben auch ganz intensiv von der Populärkultur.

00:09:24: Das bedeutet im Umkehrschluss dass wenn wir uns als Wissenschaftlerinnen nicht mit diesen Darstellungen der Populerkultur noch auseinandersetzen die ja auch nicht die Möglichkeit haben mit der Bevölkerung in ein Gespräch zu bleiben das heißt es geht da eine ganz große Möglichkeit unsere Expertise womöglich gewinnbringend für die Menschen ins Gespräch bringen.

00:09:45: Das fällt mir mal ganz nichts zu sagen.

00:09:47: Also diese Spiele sind nicht unbedingt eine Quelle für so, wie es wirklich gewesen ist sondern und das macht das dazu noch spannender.

00:09:54: Es ist eine Quell dafür welche Vorstellung in der Gesellschaft über Kirchengeschichte oder aber auch im Religion forscht?

00:10:00: Und ich glaube dieser Zugang aus didaktischer Perspektive sollte man tun dichs nicht ungenutzt lassen.

00:10:07: Sie haben gerade gesagt bildet mich unbedingt historische Realität ab Sondern vor allem unsere Vorstellungen.

00:10:14: sie haben einen einer Arbeit geschrieben mit einem ganz lustigen Titel, nämlich bierbrauende Mönche und zombies bekämpfenden Nonnen.

00:10:24: Oder ist das gar nicht der Titel?

00:10:25: Sondern es kommt zumindest drin vor!

00:10:28: Es kommt zumindest darin vor.

00:10:30: Das finde ich ja eine herrliche Vorstellung.

00:10:32: Nonnen die Zombies bekämpfen.

00:10:34: Das mönche Bierbrauen kann ich mir dann schon eher noch vorstellen.

00:10:38: Geben Sie uns doch mal ein bisschen Beispiele.

00:10:41: wie genau kommen denn Kirchen und ich glaube auch Klöster im Brettspiel vor heutzutage?

00:10:47: Ja, gerne!

00:10:48: Also vielleicht mal ganz kurz zum Kontext.

00:10:50: Das Ganze ist ein Sammelband.

00:10:51: Ahren der erschienen ist im Zuge eine Ausstellung die wir vor zwei Jahren auf dem Museum Abteilysbronn gestaltet haben und dann übrigens im Interfekt darum zu untersuchen wie sie sich angesprochen haben welche Motive von Prosa Koto finden wir eigentlich in den Brettspielen was nachher wieder eigentlich und welche Anschlussmöglichkeiten ergeben sich dadurch vielleicht auch zur tatsächlichen Vergangenheit?

00:11:14: Das Ganze ist vielleicht noch wichtig, habe ich nicht alleine

00:11:17: gemacht,

00:11:18: sondern auch zusammen mit Anna-Claire Falke und Sebastian Steinbach und Yvonne Pilkner von der Abteilis Born.

00:11:23: Genau in diesem Sammelband haben wir halt ganz unterschiedliche Spielgenres auch untersucht.

00:11:28: Die unterscheiden sich natürlich immer weil sie können sich ja vorstellen an digitalen Spielen finden wir unter anderen Vorstellungen vom großer Kultur als in den Brettspielen.

00:11:36: aber was wir jetzt auf Brettspiele z.B.

00:11:38: festhalten können, das ist vielleicht durchaus interessant auch für den einen oder anderen Zuhörer und die ein oder andere Zuhöhrerin, ist der Umstand dass dort Klöster als etwas sehr sehr Positives dargestellt, wie sie inszeniert werden?

00:11:50: Dass jetzt unsere heutigen Gesellschaft vielleicht nicht um ihn zu erwarten wäre, wenn wir jetzt an Klöstar im Mittelalter allgemein denken kommt einem vielleicht auch häufig so, dass wir verbrechen ins Spiel, so eine Name der Rose, dass es aus...

00:12:03: Das wäre jetzt auch das was ich denken würde.

00:12:05: ja!

00:12:05: Genau Es hat sich auch eine eigene Gattung von Spielen, aber generell ist es eigentlich etwas Positives wenn wir uns mit Klöstern in Brettspielen beschäftigen.

00:12:12: Wir konnten innerhalb dieser Ausstellung natürlich zwei großen Motivketten aufmachen.

00:12:16: Auf der einen Seite Klöster als Wirtschaftsorte das heißt da bauen wir eben eine Klosteranlage zusammen.

00:12:22: Das sind für Brettspieler ein sehr passendes Thema denn in vielen Brettsspielen versuchen wir Ressourcen anzusammeln versuchen wir zu optimieren und Klöstar Das ist ja auch historisch belegt.

00:12:32: Waren eben nicht nur Orte des Glaubens, sondern auch später Wirtschaftszentren in Lein schon durch die Bündnis Dektina und das kann sich hier wirklich sehr schön wieder spiegeln.

00:12:40: Und das Interessante ist da vor allem oder was ist interessanter?

00:12:42: Aber vielleicht zu erwarten dass wir einfach immer eine Rolle spielen.

00:12:46: Das heißt wenn Sie ein Kloster errichten haben sie doch nicht auch immer die Möglichkeit dir zu brauen.

00:12:52: Das

00:12:52: finde ich

00:12:53: ja herrlich!

00:12:55: Was aber natürlich auch ein sehr interessantes Bild weitergibt mich dieser dieser ehrgemütliche Bierbraune Mönch, den wir als Architekten bestimmt bei Bodaktak sehen können.

00:13:06: Das ist etwas was wir sehr häufig in diesen Mittelalter-Brett spielen finden.

00:13:09: und wenn man jetzt noch überlegt dass diese Idee des Übergewichtigen verfestsen Mönchs eigentlich früher ein Feindbild war macht es eigentlich umso spannender weil dann ist das quasi erst früher.

00:13:18: und wenn Luther gesagt hat die Mönche die fessen ja quasi nur und ich muss anders gesagt haben ist das etwas was uns heute Als moderner Mensch vielleicht viel näher ist.

00:13:26: Das ist etwas mit dem, wo wir uns vielleicht mehr identifizieren können als ein Hager-Kardinal der was weiß ich für böse Dinge tut.

00:13:33: Was

00:13:33: interessant ja!

00:13:34: Das

00:13:35: ist auf jeden Fall diese eine Möglichkeit.

00:13:36: und die andere Gruppe ist jetzt tatsächlich den Namen der Rose.

00:13:40: Da werden Klöste als geheimnisvolle Orte inszeniert, in denen wir Bibliotheken finden, wo unterschiedliche Geile Sole Bücher sind, wir müssen Verbrechen aufkleinert.

00:13:50: Das ist noch mal so ein eigener Punkt was aber auch wieder irgendwie Sinn ergibt.

00:13:54: Auch schon früher im Mittelalter waren Klöster einfach durch ihre hohen Klostermauer und die spezifischen Regeln abgestirmte Systeme wie das sich eben wunderbar in einem Brettspielsystem übertragen lassen.

00:14:05: Und vielleicht an der Stelle auch nochmal ganz spannend jetzt als Einblick in meine Arbeit wenn ich mich als Historiker mit Brettspielen auseinandersetze muss einfach immer klar sein dass es niemals die Realität widerspiegelt.

00:14:17: Aber die Authentizität eine ganz große Rolle spielt, also dass die Spielen direkt erkennen.

00:14:21: Hey hier geht es irgendwie um Kloster!

00:14:23: Das ist mit dem was ich über Klöster weiß anschlussfähig und deswegen finden wir dann eben auch sowas wie der Name der Rose weil das im kulturellen Gedächtnis einfach sehr stark verankert ist und so für die Spiele in meinem Zugang liefert.

00:14:35: Es ist spannend, dass Sie das jetzt so sagen weil... Ich habe mich gerade gefragt Wie historisch genau denn diese Darstellungen sind?

00:14:44: Als ich meine sie haben ja Sie haben das im Grunde schon gesagt, es sind jetzt keine historischen Quellen.

00:14:48: Aber sie spielen mit Authentizität also... Wie machen die die Macher der Spiele das?

00:14:55: Mit welchen Quellen arbeiten die und wie prägen die denn dann letztlich damit auch unseren Blick auf Kirchengeschichte?

00:15:03: Ja, also Authentzität ist wie ein Schlüsselbegriff dem wir in Kontext der Game Studies nochmal ein bisschen anders verstehen müssen glaube ich als es vielleicht normal gemäßig gesehen wird.

00:15:14: Also Autolensität verbinden wir häufig mit etwas wie Verhaftigkeit, aber Autolenzität ist vor allem eine Zuschreibung.

00:15:19: Das heißt ob ich etwas als authentische Wahrnehmung hängt ganz stark von meiner Vorbildung ab und das nutzen natürlich auch wiederum die Spielautorinnen.

00:15:26: Das heisst mit den Strategien oder dem Medienspezifiker eines Brettspiels.

00:15:30: es bedeutet neben den Figuren und den Illustrationen, vor allem auch den Regeln muss irgendwie versucht werden einer kohärente Spielwelt zu erschaffen.

00:15:40: Eine Emasionserfahrung, das ist im Endeffekt das Ziel was man erreichen möchte.

00:15:46: Und dafür greifen die Spiele-Macher eben vor allem auf populäre Bilder zurück.

00:15:50: Das auf der einen Seite.

00:15:52: aber natürlich wollen sie auch versuchen so etwas wie historische Driftigkeit zu generieren und dazu nutzen Sie zum Beispiel mittelalterlich anmutende Illustration also Stile.

00:16:01: Das finden wir bei dem Brettspiel All Young z.B.

00:16:04: sehr deutlich.

00:16:05: da ist das Cover quasi ein eins zu eins Kopie einer mittelalterlichen Illumination.

00:16:10: Das heißt, die arbeiten hier mit verschiedenen Authentifizierungsstrategien, so könnte man das nennen.

00:16:14: Die sich aber eben von dem eines wissenschaftlichen oder wissenschaftliche Arbeit logischerweise unterscheiden.

00:16:21: Und geht es in diesen Spielen vermehrt um die Atmosphäre von damals?

00:16:28: Also dass Bierbrauen zum Beispiel, was wir jetzt schon mehrfach angesprochen haben... Oder gibt es auch Spiele da wo man sagt, da geht's tatsächlich um dezitiert religiöse Fragen.

00:16:39: Also das ist eine gute Frage.

00:16:41: Das freut mich auch,

00:16:42: weil es einfach zu beantworten ist.

00:16:45: Man muss sagen, dass Berettspiele natürlich ein Thema immer sehr herunterbrechen müssen.

00:16:50: Ein paar auf der Grundlage.

00:16:51: so ein Spiel sollte eigentlich in maximal anderthalb Stunden gespielt sein.

00:16:55: D.h.,

00:16:55: wir müssen zwangsweise Stereotypen arbeiten.

00:16:59: Aber ich glaube und meine Forschung auch in meiner Arbeit herauszustellen zu können, ...theologische Fragestellung wartet werden können.

00:17:07: Ich gebe Ihnen ein Beispiel, das gibt zum Beispiel Spiele in denen Glaube eine Ressource darstellt... ...das heißt sie können.

00:17:13: Glaube als Rososammel neben Holz, Gold was auch immer.

00:17:16: Kann

00:17:17: ich Glaube sagen?

00:17:18: Genau!

00:17:18: Können Sie Glaube sein?

00:17:19: Das

00:17:19: ist ja großartig!

00:17:22: Eine sehr abstrakte Form von Glaube quasi lässt sich dann wiederum einsetzen um bestimmte Aktionen durchzuführen.

00:17:28: Ein anderes Beispiel wäre Relikten.

00:17:30: Das ist eigentlich mein Lieblingsbeispiel.

00:17:32: Reliquien sind total abgefahren, also für die heutige Welt zu verstehen warum zum Teufel sammelt man knochenverstorbener sehr alter verstorbenen Menschen.

00:17:41: Das ist schwierig nachzuerziehen.

00:17:42: Die mittleraltige Glaubenspraxis ist ganz eindeutig so.

00:17:45: Die Heiligen sind um Himmel.

00:17:46: deswegen haben sie eine besondere Verbindung bereits zu Gott und bringen.

00:17:51: diese Relikten können wunderwerken.

00:17:53: Und das Nutzen ist die Spieldesigne in ihren Spielen.

00:17:55: es gibt Spiele in denen sich Reliquieren erhalten können und diese Reliquiren können Sie nun nutzen um beispielsweise Würfelwürfe zu wiederholen.

00:18:03: Das heißt im Endeffekt ist das eine Form von Magie könnte man sagen, die hier angewendet wird.

00:18:08: und das Interessante ist jetzt dass aber Reliquien aufgrund der Verbindung zum Mittelalter als authentisch gelten.

00:18:14: also wären z.B.

00:18:15: so etwas wie wenn sie einen Zauberer da hinsetzen und er würde ihren Würfelwurf wiederholern lassen.

00:18:19: dann würde das je mal so umbrechen für viele Leute weil Zaubrar das ist eben nicht historisch Reliquient!

00:18:23: Das passt pannen wir das war ja damals irgendwie sowas passt Und ich finde, dadurch können sich sehr spannende Zugangswege ergeben.

00:18:32: Noch ganz kurz bei Reliquin.

00:18:33: Es gibt zum Beispiel auch ein Spiel Dark Ages heißt das da können sie die Reliquine nur dann spielen wenn Sie eine Kirche bauen.

00:18:39: Also ich baue meine Kirche und habe dann die Möglichkeit der Reliquinkarte zu spielen.

00:18:42: Auch das ist natürlich ganz spannend, wenn man sich überlegt dass natürlich die Mission früher sehr wichtig war, was sie auch Reliquinen von Heiligen mitgenommen haben um auch ja das ganze zu festigen.

00:18:51: Das ist ja eigentlich historisch sehr... fast schon sehr konkret, ne?

00:18:55: Also...

00:18:55: Es ist eine wirklich für uns und das ist eben das was es interessant macht.

00:18:58: Wenn Sie nämlich Spiele finden wo historische Komplexe in das System übersetzt werden können.

00:19:03: Das ist das was Interessantes!

00:19:05: Wenn wir als Abbild von Wirklichkeit verstehen wird das interessant.

00:19:09: Und auf der anderen Seite gibt es Leute die sagen Spiele sind abgetrennt von der Wirklichkeit.

00:19:14: Das is natürlich zum gewissen Teil richtig wenn sie jemanden umbringen.

00:19:16: In einem Spiel bringen sie nicht automatisch immer einen echten Leben.

00:19:19: Aber trotzdem können sie Die Spielwelt nur dann verstehen, wenn die Spielwelt sich an dem orientiert was sie auch kennen.

00:19:26: Deswegen ist diese ganz starre Trennung gar nicht so einfach durchzusetzen.

00:19:30: Ja und spannend dass es dann trotzdem noch funktioniert obwohl ja so viele Menschen da gar nicht mehr direkt den Zugang zu haben.

00:19:37: Das

00:19:37: macht das interessant.

00:19:40: Wir haben Motive die irgendwie in einem kulturellen Gedächtnis ein sehr schwammiger Begriff ich mag eigentlich nicht so gerne aber vorherrschen sind und witzigerweise durch diese Spiele tradiert werden.

00:19:50: Spiele sind jetzt schon Quellen, aber sie werden später noch viel mehr zu ganz tasschen historischen Quellen.

00:19:55: Wenn wir bei einem Beispiel den Namen der Hose bleiben, es gibt in diesen Spielen, haben die Abbildungen, die auf Personen daraus verweisen aus dem Film, das wird aber nicht mehr beschrieben.

00:20:04: Das heißt, jetzt erkennen es doch Leute!

00:20:05: Aber warten wir mal in fünfzig Jahren?

00:20:07: Der Umstände-Brauch ist dann auf jeden Fall Historiker, die Sie in der Kulturgeschichte auskennen und deswegen... sind Klöster-Wissensspeicher.

00:20:15: Also nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch Klösterspiele sind in gewisser Weise Wissensspeicher die Vorstellungen transportieren und uns ganz verschiedene Zugänge ermöglichen.

00:20:24: Sie haben gerade vom Abbild und Wirklichkeit gesprochen.

00:20:27: jetzt ist es ja in der Realität, in der sie und ich leben so dass Klöstar eigentlich händeringend überall nach Nachrucks suchen Und in Brettspielen scheinen Sie, wenn ich sie richtig verstehe ja so eine Art Hochkonjunktur zu haben.

00:20:42: Es gibt ja schon nicht viel Brettspiele im Klosnissen hier.

00:20:45: Genau!

00:20:46: Was glauben Sie?

00:20:46: Woran liegt diese Differenz?

00:20:48: also im realen Leben?

00:20:49: ist es für uns eher ein Kugel oder für viele Menschen einen Ort mit dem man nicht so direkt in Berührung kommt aber es scheint ja doch eine gewisse Faszination davon auszugehen

00:20:59: Ich glaube das ist genau der richtige Ausdruck, Faszination.

00:21:02: Wenn sie in einem Brettspiel ein Kloster aufbauen, dann machen sie das für einen Abend.

00:21:07: Haben Spaß in Optimierung und haben Spaß um diese Rolle zu schlüpfen.

00:21:09: Aber danach sind Sie auch wieder in Ihrem ganz normalen Leben!

00:21:12: Das heißt... Muss

00:21:13: ich nicht morgens um vier Aufstehen, um die Laudes zu beten?

00:21:16: Wichtig!

00:21:16: Es gibt da Spiele wo tatsächlich auch die Spiegelrunden nach den verschiedenen Gebetszeiten strukturiert sind.

00:21:20: aber wie gesagt sie müssen auch nicht wirklich ausstecken.

00:21:22: Und das ist genau der Punkt.

00:21:24: Es ist ein spannendes Setting und ich glaube es hat auch ganz viel damit zu tun, dass man sich nach einer heilen Welt sehen.

00:21:31: Also diese Idee von Kröstern den etwas lext und gedeiht ist dort einfach sehr stark vertreten.

00:21:38: Es muss ja nicht nur auf Spiele gehen.

00:21:39: also sagen sie an die Manager nie zur Kloster Seminare, das ist ja ein ganz kantes Beispiel immer wieder.

00:21:43: Also Kröster als Sehnsuchtsort so könnte man eine Schost von mir aber eben nur zeitweise.

00:21:49: Nicht die ganze Zeit!

00:21:50: Ich glaube dann geht's schwierig.

00:21:52: Aber was vielleicht an dem Punkt nochmal ganz spannend ist auch zu erwähnen, also jetzt als Brettspielhistoriker oder als Public Church Historian wie man mich vielleicht auch bezeichnen könnte.

00:22:01: Es ist für mich natürlich nicht nur zum Spannensuntersuch und was wir in Brettspielen finden, sondern was sie eben auch explizit nicht finden.

00:22:07: Das heißt dass wir z.B.

00:22:08: diesen Spielen sehr selten finden sind non in dem Vergleich.

00:22:12: Also klar, Sie haben die Kämpfe noch nicht angesprochen und gibt es immer wieder.

00:22:15: Da haben wir auch häufig so eine sexuelle Komponente mitspringt.

00:22:18: aber von den ganzen Proster-Spielen, die ich für meine Diss jetzt zusammengesammelt habe, amüsiert habe, gab das nur ein eins gespielt!

00:22:24: Das dezidiert einem Frauenproster gespielt hat.

00:22:27: Und da ist natürlich schon spannend wieder, da gibt's natürlich auch Klärung dafür.

00:22:30: Grettsspielende sind immer noch weitestgehend männlich vor allem, aber noch viel wichtiger die Autoren sind weitestgenmännlich.

00:22:37: Alles Erklärungsversuche... Aber wie cool wäre das denn im Tissen?

00:22:41: mehr ins Schmied zu integrieren.

00:22:42: Total mächtige Frauen des Mittelalters, die historisch akkurat sogar in heutigen Zeitgeist ein gewisserweise mit reinpassen würden.

00:22:52: Also das sind eben so Punkte, die auffallen oder was auch noch zu kurz kommen würde.

00:22:55: und was heißt zu kurz kommt?

00:22:56: Aber wenig behandelt ist die ganze karitative Funktion von Klöstern.

00:23:03: also es gibt ein Spiel, das ich gefunden habe was tatsächlich auch Seelsorg belohnt.

00:23:07: Das gibt nach so einem Seelsorge wo sie dann Siegesburg remerieren.

00:23:10: aber auf dieser sprachlichen Ebene gibt es das wenig.

00:23:14: oder dass die sowas wie ein Armenhaus haben.

00:23:16: Es gibt in diesen klustischer Wirtschaftsspielen eher selten.

00:23:19: Das heißt da ist noch Luft nach oben am Konto?

00:23:22: Ja, wo?

00:23:22: wir muss bei der Frage werden was wir Kirchen Historiker oder Historikerinnen und auch Theologen vielleicht als Beitrag leisten können.

00:23:29: denn ich glaube nicht, dass es darum geht, dass Spieleautorin ganz bewusst diese Felder von Kloster Kulturaustiess und es geht darum, dass sie das vielleicht gar nicht so präsent haben.

00:23:38: Und die Erfahrung, die ich gemacht habe mit Spielautoren ist eigentlich, dass Sie total dankbar sind wenn man sich für Ihre Spiele und auch Ihr Thema interessiert!

00:23:45: Und auch der Alien steht ein Spiel, Campus Gali heißt das, von Steffen Bogen, selbst Kunsthistoriker... Die arbeiten zusammen mit den tatsächlichen Wissenschaftlern, die sich mit der Kloster Bibliothek von Sankt Geilen auseinandersetzen.

00:23:56: Das ist ein Spiel wo auf mich schon sehr freue, das auch Ende dieses Jahres erscheint Ich glaube nicht, so vor uns.

00:24:00: Okay?

00:24:01: Ein bisschen Lärm machen!

00:24:03: Nee und das hat für mich einen Anspruch quasi dass ich auf Grundlage sagen kann in der Krusterplans ein Krüster bauen gegeneinander miteinander Das ist wirklich ganz spannend Und es auch Spielmechanik ist interessant.

00:24:14: Und wird es eine Reliquir geben?

00:24:16: Ich hoffe es.

00:24:16: Da muss ich mit Steffen noch ein bisschen scheiden, aber es gibt auf jeden Fall einen Armenhaus!

00:24:22: Das ist sehr gut und dann bin ich jetzt auch gespannt auf das Spiel.

00:24:29: Herr Boch zum Abschluss habe ich noch eine letzte Frage, eine sehr persönliche Frage weil ich komme jetzt selber aus einer Brettspielfamilie.

00:24:37: Also gebe ich dazu, wir haben bei uns die Tradition meistens am Weihnachtsfest sehr ausgiebig die Siedler von Katan zu spielen.

00:24:44: Mit einem Familienvokal der jedes Jahr weiter gereicht wird.

00:24:47: Oh okay!

00:24:49: Große Sache.

00:24:50: und weil sie die Sieder eben schon erwähnt haben dachte ich muss sich die doch zum Ende nochmal aufbringen.

00:24:57: Was

00:24:57: ist denn ihr liebstes Ratspiel?

00:25:00: Und warum?

00:25:01: Was sollten wir alle mal spielen?

00:25:03: Ja, das ist eine Frage, die ich logischerweise häufig höre und auch komisch mir nicht.

00:25:07: Die für mich echt schwierig ist.

00:25:09: Wir haben mittlerweile zu Hause eine Sammler von knapp achtundig Titeln.

00:25:12: Das ist tatsächlich auch vorschubstbedingt so blöd es klingt.

00:25:16: Ist bei der ordentliche Anzahl

00:25:17: muss!

00:25:18: Und wir werden auch von den Verlagen unterstützt, weil sie gut finden was hier machen... Aber wenn ich ein Spiel empfehlen sollte, was ich immer wieder gerne spiele, ist das wie ich auch Kakasson quasi nach Katan, einer der bekanntesten Spiele dass auch in einem mittleren Gesetze gekleidet ist.

00:25:32: Ein gewisserweise oberflächlich, klar.

00:25:34: wir haben Ritter und Bauern aber es ist einfach sehr schnell erklärt sie haben ein Plätzchen legen das Plättchen passend und dann setzen da eine Figur drauf die mir auf einmal zu einer Person der mittlerlichen Schändengesellschaft wird Und auch da gibt es Klöster Die man also als Einschwitzkakasson einfach immer super schön.

00:25:53: und wenn man schon ein bisschen fortgeschrittener ist kann ich immer wieder All Young eben empfehlen.

00:25:57: einen Backbuilding-Spiel von den Jahren ist nicht Kennerspiel des Jahres geworden, obwohl es das verdient hätte mal nach.

00:26:05: Nein!

00:26:05: Aber das lohnt sich wirklich sehr.

00:26:07: Ein tolles Spiel, was auch wirklich ganz verschiedener Zugang als mittelartig eine Gesellschaft eröffnet und wie gesagt auch gleich nicht überfrachtet.

00:26:15: Also ein wirklicher Spiel, das man gut an einem Abend auch spielen kann.

00:26:18: Das sind zwei Beispiele, die ich immer gerne kenne.

00:26:20: Ja, das ist ja wunderbar.

00:26:21: Dann würde ich sagen den Zuhörerinnen und Zuhörenden wenn sie noch nach Spielen gesucht haben.

00:26:28: Hier haben sie zwei Tipps und ...

00:26:31: Sonst können Sie auch Herrn Boch

00:26:32: wahrscheinlich noch schreiben, ne?

00:26:34: Ja oder bei Boardgame Historien vorbeischauen.

00:26:35: Also wir haben dann Instagram-Kanal, wo sich ganz viele tatsächlich Brettspiele sehen.

00:26:39: vorgestellt werden da.

00:26:41: Ansonsten können Sie mir auch gerne mal schreiben!

00:26:44: Okay das ist doch herrlich.

00:26:47: vielleicht konnten wir ja manche Menschen noch zum Spielen animieren und ich fand es sehr interessant.

00:26:52: was sie uns gesagt haben hat Spaß gemacht und vielen herzlichen Dank dafür!

00:27:05: Annika Schmitz von der Herde Korrespondenz im Gespräch mit Lukas Boch.

00:27:10: Den Link zur kommenden Ausstellung im Europäischen Hansenmuseum Lübeck, den findet ihr natürlich in den Show-Notes zu dieser Episode.

00:27:16: Ebenso wie den Beitrag, den Lukas Boch Anfang von hier rund um das Thema publiziert hat.

00:27:21: Auch zwei Sammelbände rund um Religion und Brettspiel im Verlag Kuhlhammer haben wir für euch dort verlinkt!

00:27:27: Und mehr zu Geschichte in analogen Brettspielen findet ihr zudem auf dem Wissenschaftsblock Board Game Historian.

00:27:32: auch diesen Link gibt's in den show Notes Und wenn euch gefällt, was wir hier alle vierzehn Tage für euch machen, dann abonniert uns bitte um nichts zu verpassen und empfiehlt uns gerne weiter.

00:27:42: Und natürlich freuen wir uns über eine gute Bewertung oder einen netten Kommentar bei Spotify, Apple Podcasts oder anderswo.

00:27:48: Lasst also gerne fünf Sterne regnen und schenkt uns Good Vibes!

00:27:51: Vielen Dank für eure Unterstützung.

00:27:56: An der heutigen Folge mitgearbeitet haben Emily Siegel, Jonathan Burger und ich.

00:28:00: Ich bin Daniel Heinz.

00:28:04: Und Stefan Ott.

00:28:06: Tschüss, eine schöne Sommerzeit und bis zum nächsten Mal!

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