Heiner Koch über sechs Jahre Synodaler Weg: Eine persönliche Bilanz des Berliner Erzbischofs

Shownotes

Ende Januar kamen in Stuttgart noch einmal alle zusammen: Nach sechs Jahren endete der Synodale Weg, das große Reformprojekt der katholischen Kirche in Deutschland. 2019 hatten es die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ins Leben gerufen. Dem voraus gegangen war die MHG-Studie, in der die systemischen Hintergründe sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche ausgeleuchtet wurden. Vier Synodalforen, sechs Vollversammlungen, 15 beschlossene Papiere und zwei Weltsynoden später, galt es nun in Stuttgart Bilanz zu ziehen.

Am Rande der Synodalversammlung in Stuttgart haben wir mit Erzbischof Dr. Heiner Koch gesprochen: Was hat der Synodale Weg erreicht? Wie sieht es aus mit der Umsetzung der Reformbeschlüsse in den 27 deutschen Bistümern? Wo glückte Synodalität und wo kam es zu Verletzungen oder Dialogabbrüchen? Wie geht es bundesweit weiter und wie konkret vor Ort? Und lässt sich Synodalität auf Dauer umsetzen? Denn geplant ist eine Synodalkonferenz, die das gemeinsame Beraten von Bischöfen und Lai:innen in Zukunft fortsetzen soll.

Erzbischof Dr. Heiner Koch war von 2013 bis 2015 Bischof des Bistums Dresden-Meißen. Seit 2015 ist er Erzbischof von Berlin.
Dr. Karin Wollschläger ist Co-Büroleiterin Hauptstadt / Ostdeutschland der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) in Berlin.

Hinweise:

  • Hier findet ihr die Playlist mit allen Podcastfolgen von “Mit Herz und Haltung” zum Synodalen Weg und der Zukunft der Kirche auf Spotify und auf YouTube

Interview: Dr. Karin Wollschläger Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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