Der Theologe Magnus Striet über die Gottesfrage heute

Shownotes

Der Philosoph Jürgen Habermas hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder zum Thema Religion zu Wort gemeldet, obwohl er sich selbst als „religiös unmusikalisch“ bezeichnet hat. Zuletzt hat er dabei auch sowohl den Kirchen als auch der Theologie vorgeworfen, sich nicht ausreichend und intensiv genug mit der Gottesfrage zu beschäftigen. Inwiefern ist diese Kritik berechtigt? Darüber haben wir mit dem Theologen Magnus Striet gesprochen.

Magnus Striet stimmt Jürgen Habermas im Grundsätzlichen durchaus zu. Er zeigt aber auch auf, wie man sich aus einer theologischen Perspektive heute philosophisch verantwortet der Gottesfrage nähern muss und gleichzeitig die wesentlichen Gehalte des biblischen Glaubens heute artikulieren kann. Das hat nicht zuletzt auch mit der Herausforderung der Theodizeeproblematik und der Frage nach Gerechtigkeit für alle zu tun.

**Magnus Striet **wurde 1964 geboren und ist seit 2004 Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Zuletzt von ihm erschienen: Unausweichliche Autonomie. Christliche Moral in der Moderne? Freiburg 2025.

Hinweise:

Der Artikel von Magnus Striet zum Thema ist im Dezemberheft der Herder Korrespondenz erschienen:

Das ganze Dezemberheft finden Sie hier.

In der Edition Herder Korrespondenz ist ein Streitgespräch von Magnus Striet mit Helmut Hoping erschienen, das sich auch Fragen dieses Gesprächs widmet.

Seine jüngste Veröffentlichung finden Sie hier

Redaktion: Dr. Stefan Orth, Annika Schmitz

Interview: Dr. Stefan Orth

Schnitt & Produktion: Daniel Heinze

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