Mit Herz und Haltung

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Demenz und die Würde im Alter

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Wir Menschen werden im Durchschnitt immer älter. Das ist zum einen erfreulich, aber damit steigt zugleich die Zahl derer, die im Alter an Demenz erkranken. Wenn die Gedächtnis- und Denkleistung abnimmt, schränkt das nicht nur die Betroffenen ganz grundlegend in ihrer Lebensführung ein. Es stellt auch Familie und Freunde vor oft ungeahnte Herausforderungen. Wir haben mit dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode darüber gesprochen, wie die Kirche in der Seelsorge auf die steigende Anzahl an Demenz erkrankter Menschen reagieren sollte, und haben ihn auch nach seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Thema befragt.

Das Gespräch mit Bischof Bode haben wir anlässlich der diesjährigen Woche für das Leben geführt. Die zentrale Eröffnung finde am Samstag, den 30. April 2022, in der Leipziger Nikolaikirche statt. Das Thema in diesem Jahr lautet „Mittendrin – Leben mit Demenz“.

Bischof Franz-Josef Bode studierte katholische Theologie in Paderborn, Regensburg und Münster und wurde 1975 zum Priester geweiht. 1986 wurde er an der Universität Bonn im Fach Theologie promoviert. Bode empfing am 1. September 1991 im Dom zu Paderborn die Weihe zum Bischof und wurde vier Jahre später von Johannes Paul II. zum Bischof von Osnabrück ernannt. Bode ist seit 2017 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und bis 2021 Vorsitzender ihrer Pastoralkommission.

Interview: Dr. Karin Wollschläger
Redaktion: Dr. Thomas Arnold, Dr. Falk Hamann, Emily Siegel
Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


Kommentare

by DES on
Sehr persönliches Interview u einer die Gesellschaft zunehmend betreffenden Erkrankung,die leider noch lange nicht als Gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird.
by Grit on
Sehr verehrter Herr Bischof, sehr geehrte Frau Dr. Wollschläger, bitte sprechen Sie doch nicht von einem dementen Menschen. Das klingt sehr abwertend. Demenz ist eine Krankheit, und so muss man auch von einem demenzkranken Menschen sprechen.

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